„Die Pandemie tut uns allen nicht gut. Fakt.“ – Das waren die ersten Worte die ich dieses Jahr als Redakteur für PiN in die Tasten haute.

Es war die Einleitung für die letzte Tim Neuhaus-EP (Echoes Vol.I) und meine erste Rezension für Pretty In Noise. Ein halbes Jahr und 77 Beiträge später ist diese elende Pandemie allerdings immer noch nicht beendet, aber ich bin immer noch bei PiN und so wird mir die Ehre zu teil, über diese Plattform meinen heiß erwarteten Jahres-Poll zu veröffentlichen. Also, here we go… 

Die besten Alben/EPs 2021

01 The Killers – Pressure Machine (LP/CD kaufen)
02 Maeckes – Pool (LP/CD kaufen)
03 Roosevelt – Polydans (LP/CD kaufen)
04 Deafheaven – Infinite Granite (LP/CD kaufen)
05 Sam Fender – Seventeen Going Under (LP/CD kaufen)
06 New Pegans – The Seed, The Vessel, The Roots And All (Review Link) (LP/CD kaufen)
07 The Snuts – W.L. (LP/CD kaufen)
08 The War On Drugs – I Can’t Live Here Anymore (LP/CD kaufen)
09 Lana Del Rey – Chemtrails Over The Country Club (LP/CD kaufen)
10 Razz – Might Delete Later (EP) (Review Link) (Download)
11 Walking On Rivers – Time To Lose Control (EP) (Review Link) (Download)
12 Tristan Brusch – Am Rest (Review Link) (Download)
13 Japanese Breakfast – Jubilee (LP/CD kaufen)
14 Palms – Intensity Sunshine (EP) (Review Link) (Download)
15 Lydmore – Capacity (LP/CD kaufen)
16 Orla Gartland – Woman On The Internet (Review Link) (LP/CD kaufen)
17 Snail Mail – Valentine (LP/CD kaufen)
18 Cassia – Powerlines (EP) (Review Link) (LP/CD kaufen)
19 Fiddlehead – Between The Richness (Review Link) (LP/CD kaufen)
20 Church Girls – Still Blooms (Review Link) (CD kaufen)
21 Citizen – Life In Your Glass World (Review Link) (LP/CD kaufen)
22 Island – Yesterday Park (Review Link) (LP/CD kaufen)
23 Jolphin – Sugar Shock Therapy (EP) (Review Link) (Download)
24 Still Corners – Last Exit (Review Link) (LP/CD kaufen)
25 James – All The Colours of You (LP/CD kaufen)
26 Dayglow – Harmony House (Download)
27 Cassia – Magnifer (EP) (Review Link) (LP/CD kaufen)
28 Alfie Templeman – Forever Isn’t Long Enough (LP/CD kaufen)
29 Linn Koch-Emmery – Being The Girl (Review Link) (LP/CD kaufen)
30 Power Plush – Vomiting Emotions (EP) (Review Link) (LP/CD kaufen)
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Die besten Konzerte 2021

Bereits beim letztjährigen Rückblick hatte ich gehofft, dass diese elenden Konzerte im Sitzen bald ein Ende haben werden. Tja, unglaublicher Weise sehen die Parameter ein Jahr später kein bisschen besser aus. Ob ich noch ein Jahr ohne richtiges Festival, ohne Pogo, ohne Circle-Pit, ohne gemeinsam Bier aus einem Becher trinken und Oasis-Songs gröhlen durchhalte, kann ich mir kaum vorstellen. Ich drücke jedenfalls der ganzen Veranstalter- und Musikbranche die Daumen. Haltet durch, wir brauchen euch. Dennoch habe ich einige Konzerte besuchen können, die mir gut gefallen haben und mit besonders kreativen Konzepten auf die Beine gestellt wurden… 

Maeckes, Tristan Brusch – Rosenhof Summer Stage, Osnabrück. Die Rosenhof Crew hat 2021 eine wunderbare Sommerbühne auf die Beine gestellt. Knapp zwei Wochen lang gab es jeden Abend tolle Konzerte. Und wenn das Wetter mitspielte, dann gab es tatsächlich einige dieser magischen Nächte. Wie bei Maeckes und Tristan Brusch.
Madsen – Arena-Sommergarten Open Air, Lingen. Wie im Vorjahr, hat man auch dieses Jahr wieder einen Biergarten vor die Emsland Arena in Lingen gesetzt. Das Madsen Konzert 2021 kam einem “normalen” Konzerterlebnis möglichweise am nächsten. Trotz Abstandsregeln und Sitzplätzen war die Stimmung grandios. 
Auch das war ein schönes Konzert. In HH gibt es nun bereits im zweiten Jahr die Konzertreihe HH Acoustics vom Knust. Ich durfte dort die wunderbaren Kytes, Paul Weber und Flora Falls erleben. Auch wenn die elende Pandemie irgendwann zu Ende sein sollte, diese Konzertreihe darf gerne weiter Bestand haben.

Songs des Jahres

Auch hier ein kurzer Blick auf das Treppchen. Gold geht an Sam Fender und den Titeltrack seines neuen Albums. Sollten irgendwann wieder global Festivals gespielt werden, wird dies eine neue Hymne – jede Wette:

Musikalische Enttäuschung des Jahres

Gemessen an meiner eigenen Erwartungshaltung muss man hier wohl Parcels nennen. Einzelne Songs des Doppelalbums Day/Night funktionieren ja durchaus, aber in seiner Gesamtheit hat mich das neue Album doch arg enttäuscht.  

Newcomer/Überraschung des Jahres

Ganz klar, Jolphin. Der Erstrelease der beiden Österreicher ergibt ein durchaus stimmiges und immer wieder eingängiges Gesamtbild, welches Sugar Shock Therapy als eine Debüt-EP von herausragender Klasse erscheinen lässt. 

Bestes Album Cover 

Weezer – OK Human

Grottigstes Album Cover 

EUT – Party Time

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