Aus Begeisterung für die Wurzeln von experimenteller und innovativer Rockmusik fanden sich 2017 die Musiker Alexander Schimetzky (Schlagzeug), Max Ludwig (Bass, Gesang) und Oliver Becker (Synthesizer, Gitarre, Gesang) in Saarbrücken zusammen, um unter dem Bandnamen Tausend Augen ihr eigenes Amalgam aus Krautrock, Postpunk und Elektronischer Musik zu mischen.

Ihr bevorstehendes Debütalbum namens Westend, welches am 29.01.2021 via This Charming Man-Records erscheinen wird, ist somit eine Symbiose aus Alt und Neu, ein Sound aus der Vergangenheit für die Zukunft, entstanden aus dem Zusammenspiel von alten Mikrofonen, Kompressoren, Tonbandmaschinen, Vintage- Orgeln und Synthesizern und moderner Aufnahmetechniken.

Aufgenommen hat das Trio aus Saarbrücken im eigenen Projektstudio, welches in einem alten Luftschutzbunker gelegen ist. Die dabei entstandenen 7 Tracks von Westend greifen die musikalischen Traditionen von Bands wie Can, Neu! oder auch Kraftwerk auf und verorten diese im Hier und Jetzt.

Das Video zu Silberne Maschinen wurde zusammen mit Pascal Hector und Tobi Kirschner von Keine Zeit Medien produziert, die das Saarbrückener Trio in silberne Ganzkörperanzüge hüllte, um vor einem Green Screen mit alten, analogen Effekten eine Art „Beat Club On Acid“- Video zu kreieren.

Tausend Augen über Silberne Maschinen:
Das Lied ist das einzige auf dem Album, welches völlig anders aufgenommen wurde als wir es live spielen. Der Text besteht nur aus ungefähr 30 Wörtern und ist ziemlich offen für Interpretationen. Die meisten Texte auf dem Album sind mehr oder weniger von frühen Science-Fiction-Geschichten beeinflusst, daher denke ich, dass „Silberne Maschinen“ keine Ausnahme ist. Es ist eine Vision einer Zukunft, wie sie sich die Menschen vor 50 oder 60 Jahren vorgestellt haben könnten.

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