Hier ist das erste Hypealbum des Jahres 2013. Die Presse stürzt sich auf Conor O’ Brien als wäre oder ist er der neue Conor (Oberst)? Für den Mainstream ist das Album zu sperrig. Dafür sehr originell instrumentiert und mit sehr persönlichen Geschichten, die bitter und süsslich im Gehörgang bleiben.

Ganz still, summend erhebt sich “My Lighthouse”. “You are needing a friend for to follow, for to fend” singt O’Brien und meint sich selbst. Was auffällt ist die Betonung des Gesangs, der Wörter. Eine andere Herangehensweise an die Musik findet der Hörer hier.

Der Folkrock des Vorgängers “Becoming a Jackal” wird auf ein neues Terrain gehoben. Ein gutes Beispiel ist die erste Single “The Waves”. Vom fragilen Beat über den Refrain bis zum Ausbruch ist nichts berechnend. “Nothing arrived” könnte die 2. Single sein. Erinnert stark an Coldplay. Der Titelsong, ein dahingehauchtes Kleinod von Akustikgitarren mit einigen Wendungen ist ein wunderbarer Steilpass für das rhythmische “Passing a Message”. Sehr elegante Tanzeinlage. In “Grateful Song” benennt O’ Brien seine Inspiration. “I am thankful for the Misery, from which i stole ths grateful song”. Highlight!!!

Das zweite Album der jungen Iren hebt sich stark von anderen Veröffentlichungen ab. Die Musik ist mit Sicherheit kein Hype. Starkes Songwriting, exzellente Lyrik und originelle Ideen verhelfen “(Awayland)” zu der Anerkennung mit der das Album wachsen wird. Yes, we are thankful for the misery from which he stole this grateful Songs!

1. My Lighthouse
2. Earthly Pleasure
3. The Waves
4. Judgement Call
5. Nothing Arrived
6. The Bell
7. {Awayland}
8. Passing a Message
9. Grateful Song
10. In a Newfound Land You Are Free
11. Rhythm Composer