KRITIK: Kiasmos – Flown EP

KRITIK: Kiasmos – Flown EP

Kiasmos, das Minimal-Techno-Projekt von Ólafur Arnalds und Janus Rasmussen, hat sich vor kurzem mit einer neuen EP zurück gemeldet, 10 Jahre dem großartigen selbstbetitelten Album.

Dass die Welt auch nach 10 Jahren noch auf neue Musik von Kiasmos wartet, zeigen ausverkaufte Konzerte und begeisterte Reposts auf Insta – zurecht. Flown und die anderen zwei Songs Dazed und Told sind partiell etwas anders als die alten Sachen, aber dennoch unverkennbar Kiasmos – so klingt sonst niemand, das ist eine ganz eigene Art der Musik, dargeboten mit enormer Finesse, die man leicht überhört, wenn man die EP nebenbei hört. Das ist somit gleichgeblieben: Man kann Kiasmos als Ambient Musik nebenbei hören, als Neoklassik mit vollem Fokus oder auch eher als Techno bei zu hoher Lautstärke. Oder eben alles gleichzeitig, wenn man im Dunklen unterwegs ist und die EP hört.

Die Finesse zeigt sich auch, wenn man auf einer guten Anlage hört: Dann wird deutlich, wie viel Mühe in die einzelnen Sounds gesteckt wurde, wie sorgsam jeder einzelne Drumsound gewählt wurde. Da wird nicht einfach ein Bassdrumsound genommen und geloopt, es werden Sounds kombiniert und gezielt modifiziert. Das ist keine stumpfe Minimal Mucke, das ist sehr intelligente und großartige Musik.

Kiasmos gilt nach wie vor als eine der am besten klingenden Vinyl-Veröffentlichungen unter HiFi-Nerds und trotzdem muss die obligatorische Frage „Vinyl?“ derzeit noch mit „Nope“ beantwortet werden. Aber wer weiß, es gibt bereits mehrere EPs von Kiasmos auf Platte und zumindest bei Apple Music wird Flown nicht als EP, sondern als Single deklariert. Kaum vorstellbar, dass die beiden nicht noch mehr Musik auf den Festplatten rumliegen haben.

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Von Veröffentlicht am: 10.04.2024Zuletzt bearbeitet: 10.04.2024277 WörterLesedauer 1,4 MinAnsichten: 168Kategorien: Alben, KritikenSchlagwörter: , , 0 Kommentare on KRITIK: Kiasmos – Flown EP
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Über den Autor: Arne Krause

Mein Fokus bei PiN liegt auf Neoklassik, Ambient, Progressive Rock, Post Rock und Electro. Und allem dazwischen (außer Indie).

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