KRITIK: Julia Montez – CounterParts 

KRITIK: Julia Montez – CounterParts 

In der Welt der Musik gibt es manchmal mehr zu entdecken, als der Name eines Künstlers vermuten lässt. So auch bei Julia Montez, einem Leipziger Indie-Pop-Quartett, das seit 1998 souverän die Grenzen zwischen Electro-Folk, Americana und Rockpop auslotet. Angeführt vom Singer-Songwriter S.C. Roth

Zu Beginn des Jahres ist mit CounterParts via Motor Music bereits das dritte Album der Band erschienen. Während man die ersten beiden Alben lediglich über den Eigenvertrieb an die Hörer:innen gebracht hat, kann man CounterParts nun auch via Spotify oder anderen Streaming Anbietern hören. Dabei fällt auf, dass Julia Montez recht ordentliche Abrufzahlen zu verzeichnen haben und vielleicht für die ein oder anderen mehr als nur ein Geheimtipp sein dürften.  

CounterParts vereint nun zehn Tracks der Band, wobei No Words und That Lovin’ Sound sich im Albumkontext als klare Fixpunkte erweisen. Der Sound ist extrem zugänglich und die Stimme von Roth sorgt dafür, dass Julia Montez von ordentlich Dire Straits-Flair umweht werden. Das besonders eingängige Now’s the Day kombiniert Schrammelpop mit Folk und Countrygitarren und kann ebenfalls zu den Highlights des Albums gezählt werden. 

Mit Remain, I Forgot Her Name und dem Closer The Long Goodbye beweist die Band, dass sie auch in ruhigen Momenten eine gute Figur abgeben kann. Zudem lässt man in der zweiten Hälfte der Platte auch immer wieder der Backgroundsängerin der Band ihren Raum, was zu einer erfreulichen klanglichen Vielfalt führt. Vielleicht am deutlichsten in She’s Coming Home zu hören. 

Unterm Strich kreuzen Julia Montez auf CounterParts sehr geschickt die Klingen des Americana und Folkrock miteinander, so dass ein wunderbares Rockpop-Album entsteht, welches zwar keine Innovationen bereithält, aber dennoch zu keiner Sekunde langweilt. 

Bonushinweis: Am Record Store Day wird Julia Montez ein exklusives Konzert im Plattenladen Gatefold’s Paradies in Leipzig geben. Eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, um die Band livehaftig zu erleben oder zu entdecken.

CounterParts Tour 2024:

  • 12.04.2024 Altenburg, ConnArt
  • 19.04.2024 Leipzig, Tonelli’s
  • 20.04.2024 Leipzig, Gatefold’s Paradise (Record Store Day)
  • 17.05.2024 Berlin, Privatclub
  • 31.05.2024 Leipzig, Urban Sounds, Stadthafen
  • 15.06.2024 Döbeln, Stadtfest
  • 15.06.2024 Dresden, [ˈwʊdˌstɒk]-WIESEN OPEN AIR – HEADLINER !
  • 18.06.2024 Leipzig, Bühne Brettschneiderpark

Der Song für die Playlist/das Mixtape: No Words

Bewertung: 3.5 von 5.

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Von Veröffentlicht am: 12.04.2024Zuletzt bearbeitet: 12.04.2024381 WörterLesedauer 1,9 MinAnsichten: 102Kategorien: Alben, Events, KritikenSchlagwörter: 0 Kommentare on KRITIK: Julia Montez – CounterParts 
Von |Veröffentlicht am: 12.04.2024|Zuletzt bearbeitet: 12.04.2024|381 Wörter|Lesedauer 1,9 Min|Ansichten: 102|Kategorien: Alben, Events, Kritiken|Schlagwörter: |0 Kommentare on KRITIK: Julia Montez – CounterParts |

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Über den Autor: Marc Erdbrügger

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