Nackte Angst zieh dich an wir gehen aus

So lautet nicht nur der Titel dieses Stückes, sondern auch des jüngsten Albums von Jens Friebe, das am 19.09.2014 via Staatsakt erscheint.

Jens Friebe (ist) Sänger, Songwriter und Journalist, der klügste und schönste deutsche Pop-Hedonist der Post-Millenniums-Zeit, der Mann, der immer auch das Licht am Ende des Darkrooms gesehen hat, der einst mit Pillen und Red Bull das Heilige Abendmahl feierte und neben der klaren Distinktion auch stets die Versöhnung gesucht hat. „Nackte Angst, zieh dich an, wir gehen aus“, schlägt Friebe jetzt vor, im Jahr 2014, wobei: Das klingt mehr wie ein Befehl. Ein wohl überlegter, freundlicher, großer Befehl. Zusammen geht es raus in die Nacht, Richtung Ball, wo zwischen Schönheit und Verderben ja oft nur ein einziges trügerisch lockendes Lichterflackern liegt. Wo in den Drinks das ewige Eis schmilzt, wo man ebenso gut David Foster Wallace wie Johann Wolfgang von Goethe zitieren kann. Wo man die Angst nicht etwa betäubt, wie vielfach behauptet wird. Sondern ihr endlich mal ganz nahe kommt, in angemessenem Rahmen.

Und zu dem, was in unbekleideter Form eine Art Klavierballade wäre, flirrt dieses Mal ein Streichorchester, singt Friebe mit dem samtdunkelroten, aufrichtigen Timbre des Mitternachts-Erzählers, liegt über allem die Geste, die ein einzelnes, simpel geschütteltes Handgelenk niemals leisten könnte.“

(Joachim Hentschel)

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„Nackte Angst Zieh Dich An Wir Gehen Aus“ Tour

18.09.14 Hamburg, Reeperbahn Festival
07.10.14 Hannover, Lux
08.10.14 Köln, Studio 672
09.10.14 Weinheim, Café Central
10.10.14 München, Milla
12.10.14 Regensburg, Alte Mälzerei
13.10.14 Wien, Stadtsaal
14.10.14 Dresden, Ostpol
16.10.14 Berlin, Bi Nuu

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