Die Paderborner von Kid Dad haben mit In A Box erst letztes Jahr ein beachtliches Debütalbum veröffentlicht.

Statt großer Tour und Festivalgigs um neue Energie freizusetzen und Einflüße zu tanken, hieß es für die Band: Coronapause. Und was macht man mit der neu gewonnen Zeit? Man schreibt direkt weiter neue Songs.

Irgendwo im Proberaum von Kid Dad muss noch ein große Palette mit Energy-Drinks gestanden haben. Anders lässt es sich nicht erklären, wie diese junge Band so unbeirrt weiter musiziert und in kurzer Zeit eine neue EP zusammenschrauben konnte.

Als Vorab-VÖ gibt es bereits die Single Apartment zu hören:

Zum farbenfrohen Musikvideo von Apartment lässt sich die Band wie folgt zitieren:

Dieser Song erzählt eine Geschichte darüber, wie sehr uns Kleinigkeiten, sei es auch nur eine Farbe, dabei helfen können, klarzukommen oder im Umkehrschluss auch dafür sorgen können, dass wir nicht mehr gut klarkommen. Wir wollten dieses Video deshalb der Farbe, die dieses Gefühl, diese bittersüße Leichtigkeit und diese Zeit am besten beschreibt, widmen. Zudem war uns wichtig zu zeigen, dass wir uns gegenseitig gewaltig lieben. Wir vier haben uns gegenseitig so unglaublich viel zu verdanken und wollten das Video deshalb so nah, echt, unbeschönigt und unaufgesetzt wie möglich umsetzen.

Später im Jahr erscheint die neue EP Bloom, auf welcher man nachhören kann, welch erstaunliche Entwicklung Kid Dad im Studio genommen haben. Statt verkopftem Grunge gibt es nun catchy Indierock mit Pop-Anleihen. “Bloom ist unser Epochenwechsel – von Surrealismus hin zur Pop-Art” formuliert es die Band.

Titelbild: Kid Dad | (c) Max Zdunek

Schreibfehler gefunden? Sag uns Bescheid, indem Du den Fehler markierst und Strg + Enter drückst.