KRITIK: Victor Mucho – Moonlight in Visby

KRITIK: Victor Mucho – Moonlight in Visby

Victor Mucho aka Brian MacDonald kommt eigentlich aus Tennessee, hat aber eine Zeit lang mit Frau und Hund in der kleinen schwedischen Küstenstadt Visby verbracht. Offensichtlich ein sehr inspirierender Ort, wie man auf Moonlight in Visby hören kann. 

Die schwedische Küstenstadt Visby gehört zu den am besten erhaltenden Hansestädten unseres Planeten. Somit verwundert es nicht, dass die Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde und ihre ganz eigene Melancholie und Schönheit innehat. Dem US Singer-Songwriter Victor Mucho gelingt es auf seinem neuen Album tatsächlich diese Stimmung einzufangen und in wunderschöne 14 Tracks zu verpacken. So ist Moonlight in Visby von einer ganz besonderen und zärtlichen Melancholie durchzogen, die das Album zu einer absoluten Kopfhörer-Platte macht. Headphones und Kerzenschein sind hier Pflicht. Kostprobe gefällig, bitte sehr: 

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Der Abschluss einer ungeplanten Suche

Das Album bildet den Abschluss einer ungeplanten Suche, die sich zu der Erkenntnis entwickelt hat, dass wir alle behutsame Momente der Ewigkeit sind. Eindrucksvoll in den Tracks Picture Of Life oder Playing God festgehalten. Begibt man sich auf die Suche nach Referenzen oder musikalischen Vorbildern, so gelangt man irgendwann an den frühen José González oder Nick Mulvey. Nur klingt MacDonalds Sound stets eine Spur fragiler und zurückhaltender. Selbst das in der Mitte des Albums platzierte so terribly hurt, welches gemeinsam mit der amerikanischen Folk Sängerin Molly Parden aufgenommen wurde, klingt so zart, dass es in jeder Melancholic-Sounds-Playlist seinen Platz finden wird.  

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Zum Ende von Moonlight in Visby nimmt MacDonald dann tatsächlich etwas mehr Schwung auf, so dass er einen nicht mit seiner Schwermut alleine lässt. Von Cigarettes Talks über Old Golf bis hin zu made a fire zieht der Musiker behutsam eine Schraube nach der anderen an. So das made a fire fast schon zum Mitsingen am Lagerfeuer einlädt. 

Auch als Film verfügbar

Wer sich auf einen ruhigen und beseelten Sound einlassen möchte, der wird bei Victor Mucho fündig werden. Neben dem Album kann man sich via YouTube auch einen begleitenden Film zu Moonlight in Visby anschauen, welcher die Melancholie, die Landschaft und das ganz besondere Feeling Visbys nochmal auf einer anderen Ebene transportiert: 

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Der Song für die Playlist/das Mixtape: Many Moons

Bewertung: 4 von 5.

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Von Veröffentlicht am: 16.10.2022Zuletzt bearbeitet: 16.10.2022406 WörterLesedauer 2 MinAnsichten: 1049Kategorien: Alben, KritikenSchlagwörter: 0 Kommentare on KRITIK: Victor Mucho – Moonlight in Visby
Von |Veröffentlicht am: 16.10.2022|Zuletzt bearbeitet: 16.10.2022|406 Wörter|Lesedauer 2 Min|Ansichten: 1049|Kategorien: Alben, Kritiken|Schlagwörter: |0 Kommentare on KRITIK: Victor Mucho – Moonlight in Visby|

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Über den Autor: Marc Erdbrügger

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