KRITIK: The Snuts – Millenials

KRITIK: The Snuts – Millenials

Nach den beiden Erfolgsalben W.L. (Nummer #1 in den britischen Albumcharts) und Burn The Empire (Nummer #3 der britischen Albumcharts) legen die Briten von The Snuts nun mit ihrem dritten Studioalbum Millennials nach, welches über ihr frisch gegründetes Label Happy Artist Records veröffentlicht wird.

Die finale Vorabsingle Millionaires deutete bereits den nächsten Entwicklungsschritt der Schotten an. 

Millionaires kann als ein Keytrack der neuen The Snuts Platte gesehen werden. Unter den zehn Tracks des Albums sticht die Nummer hervor, da sie sowohl die enorme Liveenergie der Band einzufangen vermag als auch gesellschaftliche Fehlentwicklungen anspricht.  

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It feels like society has become obsessed with focussing on the path towards monetary and materialistic gain and success instead of focussing on the here and the now and the value of true love and friendship – it’s a cliché, but those are the things in life that are priceless. ‘Millionaires’ is about the feeling of not wanting for anything, but surrounding yourself with the people in life that matter. We’ve seen so many toxic individuals creating ‘communities’ online which are teaching young people a negative rhetoric that money, possessions, status and misogyny are paramount for success. If love was money, we’d be millionaires.

The Snuts-Frontmann Jack Cochrane

Betrachtet man Millennials in seiner Gesamtheit, so ist die Platte durchaus ein Zeugnis für die Weiterentwicklung der Band. Dynamik, Hymnenhaftigkeit und einen einnehmenden Indiesound fand man bei The Snuts ja schon immer. Auf diesem Album öffnet sich die Band jedoch zusehends für weitere Einflüsse und lässt Funk (NPC) und Disco (Deep Diving) durch die Studiotür schleichen. Fragt man die Band nach den gesteckten Zielen des dritten Longplayers, so werden sie nicht müde zu betonen, dass es das Ziel war, eine direkte Verbindung mit dem Hörer zu schaffen. Songs die catchy und einprägsam sind. 

Leading into this new record, the original idea was: are there any songs we’ve forgotten to write? Are there any ideas and feelings we can dip back into from when we weren’t living in this music world? That’s where we, as millennials, came up with the concept. Tapping into the emotions that we maybe hadn’t processed into music. Those big boiling points in your life. The first time you’re falling in love. First time your heart is broken. Those pivotal moments.

The Snuts-Frontmann Jack Cochrane

Wenn man sich die Produktionsbedingungen von Millenials anschaut, grenzt es schon fast an ein Wunder, dass dies der Band mit ihrer neuen Platte so gut gelungen ist. Denn mit dem Aufstieg der Band, war man quasi gezwungen ununterbrochen live zu spielen. Und so entstand Album Nummer Drei on the road zwischen Tourbussen, Umkleideräumen, Hotelzimmern und einem kleinen Studio in den schottischen Highlands. Vielleicht ist aber genau hier der Grund zu suchen, weshalb es der Band so gut gelungen ist, ihre Liveenergie einzufangen und in den Sound dieser Platte zu gießen. Wer dafür noch hörbare Argumente braucht, der sollte seinem Ohr mal die Nummern Gloria oder YoYo spendieren.  

The Snuts machen auf Millenials vieles richtig, ohne sich zu wiederholen. Mit einer spürbaren Leichtigkeit zementieren die Schotten ihren Status als Indie-Rock Lieblinge und schicken sich an musikalischen Vorbildern wie The Kooks oder Blossoms den Rang abzulaufen. 

Der Song für die Playlist/das Mixtape: Gloria 

Bewertung: 4 von 5.

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Von Veröffentlicht am: 14.02.2024Zuletzt bearbeitet: 14.02.2024569 WörterLesedauer 2,8 MinAnsichten: 248Kategorien: Alben, KritikenSchlagwörter: 0 Kommentare on KRITIK: The Snuts – Millenials
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Über den Autor: Marc Erdbrügger

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