KRITIK: Plainride – Plainride

KRITIK: Plainride – Plainride

Die Kölner von Plainride bedienen sich auf ihrem neusten Longplayer nur bei den besten Zutaten aus Rock ‘n’ Roll und Stoner-Rock. Das Ergebnis ist eine ehrliche, schnörkellose Rockplatte, welche geradezu nach großen Bühnen verlangt. 

Eigentlich hatten Plainride die Ochsentour bereits hinter sich. Nach zwei aufsehenerregenden Alben ergattert sich die Band nicht nur hochkarätige Liveslots in Wacken oder den Support für Fu Manchu, sondern wird auch für eine ausgiebige US-Tour gebucht. Nur leider war diese für 2020 geplant und was dann folgte, kann keiner mehr hören. 

PlainridePlainride (LP Pre-Order)

Doch Plainride nutzen die Pause und finden zu sich selbst. So veröffentlicht die Band mit Album #3 ein selbst betiteltes Album und scheint sich mehr denn je im Klaren darüber zu sein, wie man denn nun klingen möchte. Verglichen mit dem unmittelbaren Vorgänger (Life On Ares) wurden die härteren Elemente zurückgeschraubt, aber ohne dabei an Dringlichkeit oder Tempo zu verlieren. Musikalisch nähert sich die Band tatsächlich noch mehr an ihre ständig begleitenden Referenzen ZZ Top oder Monster Magnet an. 

Plainride sind vieles, aber keine Kopie

Dennoch sind Plainride weit davon entfernt lediglich als Kopie wahrgenommen zu werden. Vielmehr gelingt es der Band mit professioneller Produktion im Rücken ihr ganzes Potential zu entfalten. Das beweist bereits der Album-Opener Fire In The Sky, welcher ordentlich Funk hinter den Ohren hat. Und auch Hello, Operator geht in diese Richtung. Ein Track, der auch mit einem entsprechenden Live-Session Video bedacht wurde und einen guten Eindruck von Sound und Band-Attitüde wiedergibt: 

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S.O.T.U. dreht anschließend nochmal richtig auf, bevor die Band mit Wanderer zeigt, dass sie auch die leisen Zwischentöne beherrscht. Dieser langsam startende Track lässt in der zweiten Songhälfte ordentlich die Wände wackeln und gehört zu einem absoluten Focus Track der Platte. Ebenso wie das ausufernde Shepard, welchem man auch ein energetisches Video spendiert hat: 

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Wer sich stimmungsmäßig von den beiden Clips auf dieser Seite hat einfangen lassen, der macht mit Plainride nichts verkehrt. So klingt die Band und so wird sie vermutlich auch in Zukunft ausgerichtet sein. Glücklicherweise hat die Band wieder einen vielversprechenden Support-Slot ergattern können und spielt Anfang Mai eine Europa-Tour gemeinsam mit der US-amerikanischen Heavy Metal Band Corrosion of Conformity. Die Empfehlung habt ihr hier, die Tourdaten findet Ihr unten. 

Der Song für das Mixtape/ die Playlist: Wanderer 

Bewertung: 3.5 von 5.

Plainride Live 2023 (als Support für Corrosion Of Conformity

  • 01.05.23 · IE · Dublin · Academy 
  • 02.05.23 · UK · Glasgow · Garage 
  • 03.05.23 · UK · Wolverhampton · KKs Steel Mill 
  • 04.05.23 · UK · Cardiff · The Globe 
  • 05.05.23 · UK · Manchester · Bread Shed 
  • 06.05.23 · UK · London · Desertfest 
  • 08.05.23 · DK · Copenhagen · Pumphuset 
  • 10.05.23 · FR · Paris · Petit Bain 
  • 11.05.23 · DE · Cologne · Luxor 
  • 12.05.23 · NL · Eindhoven · Dynamo 
  • 13.05.23 · DE · Aschaffenburg · ColosSaal 
  • 15.05.23 · CH · Zurich · Dynamo 
  • 16.05.23 · DE · Munich · Backstage 
  • 17.05.23 · AT · Vienna · Szene 
  • 20.05.23 · DE · Berlin · Desertfest 
  • 21.05.23 · BE · Brussels · Botanique 

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Von Veröffentlicht am: 05.05.2023Zuletzt bearbeitet: 05.05.2023503 WörterLesedauer 2,5 MinAnsichten: 851Kategorien: Alben, KritikenSchlagwörter: , 0 Kommentare on KRITIK: Plainride – Plainride
Von |Veröffentlicht am: 05.05.2023|Zuletzt bearbeitet: 05.05.2023|503 Wörter|Lesedauer 2,5 Min|Ansichten: 851|Kategorien: Alben, Kritiken|Schlagwörter: , |0 Kommentare on KRITIK: Plainride – Plainride|

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Über den Autor: Marc Erdbrügger

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