KRITIK: Edgär – Edgär Is Dead

KRITIK: Edgär – Edgär Is Dead

Das französische Indie-Duo Edgär ist zurück und präsentiert mit Edgär Is Dead den Nachfolger ihres gefeierten Debütalbum Secrets aus dem Jahr 2022. Und bereits die Vorab-Singles machen deutlich, Edgär sind kein One Hit Wonder. 

2022 ließen Edgär mit ihrem Debütalbum Secrets aufhorchen. Zeitloser Indierock, inspiriert von Größen wie The Strokes oder den Arctic Monkeys sorgte dafür, dass sich die Band schnell im Vorprogramm von Big Names wie Sting, Alice Cooper und Mika wiederfand. In den letzten Wochen hat das Rock-Duo, bestehend aus Ronan Mézière und Antoine Brun, mit ersten Vorab-VÖs den Zyklus für den zweiten Longplayer eingeläutet. Die kleinen Appetithäppchen konnten vollends überzeugen und auch auf Albumdistanz, klingen Edgär alles andere als leblos. 

Zum Einstieg in den Longplayer begrüßen uns die Franzosen mit dem Intro zu Share The Light und klären im Text über den verwirrenden Albumtitel auf: „Yeah Edgär is dead now / But we’ve got to tear down the walls to rise again now / Find our summery land to dream again“. Also frei nach dem Motto: Der König ist tot – Lang lebe der König – rufen Edgär zur Revolution im Namen den Rock auf. Bereits die erste Nummer schlägt ein atemberaubendes Tempo an und verbindet die Erinnerung an eigene Jugendlieben mit der ausgerufenen Revolution. Und auch das Video zu Time ist einen Blick wert: 

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Zieht man den Vergleich zum Vorgängeralbum, so wenden sich Edgär mit ihrem neuen Werk in aller Konsequenz dem Indie/Alternative/Rock-Sound zu, während man auf Secrets immer wieder Electro-Pop Anleihen finden konnte. Nummern wie It’s Gonna Be Alright oder Summery Land finden sich dann auch eher in der Nähe von UK-Bands wie den DMAs oder Kasabian, anstelle der oftmals zitierten Phoenix oder Air, mit denen Edgär eigentlich nur noch ihr Herkunftsland gemein haben. Somit ist das Album auch als eine Wiedergeburt auf künstlerischer Ebene zu sehen, wie auch der Titeltrack unmissverständlich klar macht: „Edgar is dead now / Watch me be reborn from my ashes / Edgar is dead now / Watch me rise up for a new beginning“. Anschließend packt die B-Seite des Albums mit Superman und Russian Roulette weitere schmissige Uptempo-Nummern in die Auslage. 

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Das die Jungs von Edgär aber auch gedrosselt funktionieren, beweisen Tracks wie Sunset oder Falling auf der B-Seite. Eingängige Gesangsharmonien finden sich natürlich auch hier und wenn es eine Sache gibt, auf die man sich bei Edgär einigen kann, dann ist es sicher das Urteil, dass diese Band einen Sound erzeugt, der verdammt catchy daherkommt. Und kurz vor Albumende kristallisiert sich dann auch noch Share The Light als einer der Keytracks dieser Platte heraus.  

Edgär Is Dead erscheint am am 01. März 2024 über Riptide Records und dürfte für das französische Rock-Duo weitere Türen öffnen und der Band attraktive Positionen in den Line-Ups des kommenden Festivalsommers bescheren. Denn wer solch ein Paket voller sonnendurchtränkter Hits im Ärmel hat, den lädt man doch gerne zur nächsten Feier ein. 

Der Song für die Playlist/das Mixtape: Time 

Bewertung: 4.5 von 5.

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Von Veröffentlicht am: 06.02.2024Zuletzt bearbeitet: 06.02.2024562 WörterLesedauer 2,8 MinAnsichten: 115Kategorien: Alben, KritikenSchlagwörter: , , , , , , , , 0 Kommentare on KRITIK: Edgär – Edgär Is Dead
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Über den Autor: Marc Erdbrügger

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