Blueneck aus Grossbritannien sind eine dieser Postrockband’s die sich nach ihrem letzten Album “Repetition’s” von ihrer reinen Instrumental Musik verabschiedet haben. Duncan Attwood führte die Band mit seiner introvertierten Stimme auf ein neues Level.

Jetzt wird aber wieder geschwiegen für den Soundtrack zu einem imaginären Film. Wie oft haben wir das nicht schon im Zusammenhang mit instrumentaler Musik gehört. Natürlich geht das Kopfkino an wenn die Audiospur läuft. Das liegt in der Natur des Menschen. “Epilogue” gibt da auch keine neuen Einsichten. Schöne aber vorhersehbare Kompositionen die an zeitgenössische Klangarchitekten wie Clint Mansell oder John Carpenter erinnern. Es sollte sich doch schnell ein Regisseur finden, der dieser Musik mit Bildern Leben einhauchen kann.

Denn ob romantisch, verklärtes wie “Carina” oder die Interludes “Eta Carinae”, “Supression”, und selbst das tribal rhythmische “Colonization : Incident 2” bleiben ohne den visuellen Aspekt nicht hängen. Das ist die Erwartung an das bald erscheinende Full-Vocal Album für 2013 noch höher. Hier liegt in meinen Ohren nur ein Interimsalbum vor, das sich als Fingerübung sicher gut macht, für den Zuhörer allerdings kaum etwas bringt.

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