Das GodCity Studio in Massachusettes ist eine renommierte Adresse in der Welt des Hardcore. Gegründet von kein geringerem als Converge Multiinstrumentalist Kurt Ballou. Seit Jahren produziert er hier nur Musik die ihm gefällt und dann bei Jacob Bannon’s Deathwish Rec. unter Vertrag kommen. Birds in Row gehören jetzt auch dazu.

Die Franzosen touren schon seit 2 Jahren und haben bis jetzt eine EP und das Debut” Cottbus” veröffentlicht, das mittlerweile vergriffen ist. “You, me and the Violence” ist ein zwingender Bastard und verfügt über erfrischende Zutaten. “Pilori” eröffnet das Album ohne Schnörkel mit Highspeed, dann Break: vertrackter Rhythmus und Noise. Verzweifeltes Schreien und hintergründige Melodien. Ein Wahnsinnsopener. Zwischen Defeater, PBTT und Envy wird hier alles geboten was erfrischenden Hardcore ausmacht.

Der Sound ist wieder superb. Kurt Ballou scheint ein Instinkt für gute, neue Hardcorebands zu haben.” Last, last Chance” ist Blues in Reinkultur ohne peinlich zu wirken. Der Titelsong ist der intensive Schlüsselsong des Albums. “Grey Hair” beginnt ultraslow und kommt zum Ende ganz ohne Drums aus. Es gibt viel zu entdecken und im Finale werfen Birds in Row einen epischen 12 Minuten Brocken wie “Lovers have their say”hin, der schliesslich ganz langsam abstirbt. Hardcore aber lebt und Deathwish Rec. haben noch so ein Ass im Ärmel.