Interview: Tom und Michael von Adolar

Interview: Tom und Michael von Adolar

Autor Sebastian Lohmanns sprach mit Tom (Gesang, Bass) und Michael (Gitarre, Synthesizer, Gesang) von ADOLAR über die kommende Tour zum Album, Zukunftspläne, den Hidden Track auf  „Die Kälte der neuen Biederkeit“ und den Bundesvision Songcontest.

PiN: Ihr habt eine ziemlich vollgepackte Tour vor euch. Freut ihr euch, mal wieder lange unterwegs zu sein?

Micha: Uff jeden! Endlich wieder aus’m Rucksack fressen und im Schrank pennen.

Tom: An dieser Stelle bedanke ick uns mal janz, janz, janz dolle bei unserer Booking-Agentur Sparta, die das alles möglich gemacht hat. Wow!

PiN: Auch wenn es vielleicht sehr früh ist, danach zu fragen: Aber wie sieht eure Planung aus? Habt ihr nach der Tour erstmal ein bisschen Pause geplant oder geht es direkt an die Arbeit an Album Nr.4?

Tom: Planen ist einfach nicht mein Ding. Sobald ich an irgendeine Situation in der Zukunft denke, werden meine Lippen irgendwie taub und später wund.

Micha: Da ich mittlerweile auch als Musiklehrer tätig bin, werde ich mich am Ende der Tour auch auf meine kleinen wissbegierigen Racker freuen.

Tom: Du hast es gut! Naja, vielleicht werde ich nach der Tour von meiner Mitbewohnerin zu einem All-Inclusive Urlaub nach Malle eingeladen. Argh, meine Lippen!

PiN: Auf dem neuen Album versteckt sich ja ein Hidden-Track. Was habt ihr euch dabei gedacht? Hattet ihr einfach Bock drauf oder hat er für euch irgendeine besondere Funktion?

Micha: Unser Merchandiser Daniel Höötmann überredete uns dazu.

Tom: Ja, genau! Ich höre ihn jetzt noch wie gestern die Worte sprechen, dass Bräuche aus den 90ern was besonderes wären – zu schön, um sie zu vergessen. Von mir aus hätte das Album auch mit „Sag meinem Vater“ – also diesem Hidden Track – beginnen können.

PiN: Euer Album unterscheidet sich doch sehr vor allem von eurer ersten Platte. War der Wandel geplant oder hat sich das irgendwie so ergeben? Oder seht ihr das vielleicht gar nicht so?

Tom: Planen ist nicht so mein…

Micha: Ja, die Lippen! Und ich sehe das nicht so!

Tom: Ich auch nicht!

PiN: Wie kam es dazu, dass ihr beim Bundesvision Songcontest mitmacht? Wurde auf euch zugegangen oder habt ihr euch selbst beworben?

Tom: Ein Freund namens Florian reichte dort im Januar ein paar Demosongs ein, die wir gerade im Studio aufgenommen hatten. Im Juni kam dann die Zusage. Panikattacken tropften wie Sternschnuppen auf mich ein. Ich verlor das Gleichgewicht, stolperte rückwärts, versuchte, mich an ein paar Weinflaschen im Regal eines Konsums festzuhalten ohne Erfolg! – und landete am Ende ziemlich benebelt in einer Hängematte im Hinterhof.

PiN: Im neuen Album gibt es eine Songzeile „Und ich schiebe die Schuld auf das Fernsehen / Es hat die Herzen der Menschen entstellt.“ Die Aussage dahinter ist klar. Wie passt es dennoch zusammen, dass ihr bei einer TV Show auftretet, die bei ProSieben läuft. Und ProSieben produziert so mit den größten Schrott, der aktuell im TV zu sehen ist.

Tom: Unser Beiwohnen wertet die Fernseh- und Musikwelt auf.

PiN: Macht ihr es auch, um in Deutschland berühmter zu werden, mit und von eurer Musik in absehbarer Zeit vielleicht sogar leben zu können?

Tom: Boah. Wie antworte ich denn auf sowas? Also ich bin schon zu Schulzeiten mit Freunden oder Freundinnen gerne über fremde Grundstücke getobt.

PiN: Mal etwas persönlicher: Ihr wohnt ja in Leipzig bzw. Halle. Fühlt ihr euch dort wohl als Band? Oder wird es euch in absehbarer Zeit woanders hinziehen? Gibt es überhaupt in der Band solche gemeinsamen Planungen?

Tom: Micha ist gestern in meine Straße gezogen. Das war ein schöner Umzug!

Micha: Ja, danke nochmal für die Hilfe!

Tom: Danke für das Wasser und die Kippen!

Micha: Ist schön in Leipzig!

Tom: Pretty in Noise, wir lieben dir.

Micha: Küsschen!

www.adolarband.de

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Von Veröffentlicht am: 04.09.2013Zuletzt bearbeitet: 01.02.2019644 WörterLesedauer 3,2 MinAnsichten: 900Kategorien: InterviewsSchlagwörter: , , , , , 0 Kommentare on Interview: Tom und Michael von Adolar
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Über den Autor: Marc Michael Mays

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