Fiesta Forever haben es sich zum Ziel gesetzt, den Indie-Rock ins nächste Jahrzehnt zu hieven – und zwar nach dem Motto „ganz oder gar nicht“.

Seit dem Frühjahr 2019 haben die Newcomer hart an sich und ihrem Sound gearbeitet. Alexander Huber, Johi Loss, Max Hofer und Daniel Burtscher – das sind vier junge Musiker aus Vorarlberg und Oberösterreich, die sich schon durch vorangegangene Projekte kennen und nun bereit sind ihre erste Single Volcano (aus der kommenden EP) vorzustellen. 

Zwischen London Calling und As You Were liegen 38 Jahre, 453 Monate, 13.811 Tage – und irgendwo dazwischen liegen Fiesta Forever. Verkatert auf einer staubigen Ledercouch im Sunday Morning Blues der späten 10er-Jahre. Doch nicht um diesen 38 Jahren nachzutrauern, sondern um das neu zu erfinden, was mit Post-Punk begann und als Indie-Rock zu Grabe getragen wurde. Britische Gitarren, marschierende Beats und ein drückender Bass umrahmen raue Vocals und sollen das Gefühl, das uns die Nächte am Tresen, das Grölen im Arm der besten Freunde und der betrunkene Anruf bei der Liebe unseres Lebens gegeben haben, wieder zum Leben erwecken. Und wenn man gut aufpasst, spürt man vielleicht irgendwo dazwischen den nordenglischen Nieselregen im Gesicht und riecht die Kotze der Vorwoche auf den weißen Turnschuhen. 

Titelbild: Fiesta Forever | (c) facebook.com/foreverfiestaforever

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