Lebanon Hanover bestätigen Konzert im JunkYard, Dortmund – präsentiert von prettyinnnoise.de.

Bestünde die Möglichkeit eine unangetastete Welt aus dem Nichts mit der Spontanität eines Vulkanausbruches auferstehen zu lassen, dürfte die erste erbaute Stadt unter dem Namen Lebanon Hanover Erwähnung in den Geschichtsbüchern finden und die Vorstellung, dass aus zwei Metropolen die nichts miteinander verbindet etwas Neues entsteht, gäbe einer allgemein verbreiteten Orientierungslosigkeit den richtigen Anstoß.

Larissa “Iceglass” Georgiou lernte William Maybelline während ihres Urlaubes in seiner Heimatstadt Sunderland kennen, gründete 2010 mit ihm Lebanon Hanover, folgte seinen Schritten nach Berlin und Philipp Strobel veröffentlichte bereits ein Jahr später mit seinem Underground-Imprint aufnahme + wiedergabe eine Split-Kassette des zu diesem Zeitpunkt noch arg unbekannten Duos.

Vierundzwanzig Monate später sah das im Berliner Veranstaltungsort Urban Spree, das sich Luftlinie gemessen auf der Landkarte unterhalb der Warschauer Brücke befindet, genau entgegengesetzt aus, denn Larissa und William zündeten während jener ausverkauften Veranstaltung einen Hit nach dem anderen aus ihrem damals drei komplette Langspieler umfassenden Repertoire und die meisten Nachtschwärmer:innen gingen mit dem Wissen in die Nacht, dass von den beiden noch Einiges auch auf internationaler Ebene zu Hören sein wird.

Lebanon Hanover folgten der Einladung zum Wave-Gotik-Treffen nach Leipzig, begaben sich nach Holland, wo mit Ausnahme der ersten Corona-Jahre Menschen zusammenkamen, um altbekannte und Insider-Acts der dunklen Vielfältigkeit von New Wave bis Synthie-Punk auf dem Grauzone Festival abzufeiern. Gallowdance, einer ihren frühen großen Hits, der die beiden auch über Genre-Grenzen hinaus bekannt machen sollte, ist ebenso wenig aus dem Live-Set wegzudenken, wie auch The Last Thing, das auf ihrem sechsten Album von 2020 enthalten ist.

Noch vor dem Fallen der Maskenpflicht im April dieses Jahres begaben sich Lebanon Hanover im Oktober 2021 und im März jeweils auf eine Konzertreise und Pretty in Noise darf Euch das Live-Erlebnis am 05.05.2023 im Dortmunder JunkYard exklusiv präsentieren. Tickets gibt es hier.

Titelbild: Lebanon Hanover | (c) Isolde Woudstra

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