The End of Travelling – Vol. 89

The End of Travelling – Vol. 89

Mit der unregelmäßigen Serie der The End of Travelling-Listen möchte ich Euch auf Spannende neue Songs, die vor allem über die Musik-Promotion-Plattform SubmitHub, meist direkt von den Künstler:innen selbst, veröffentlicht worden sind, aufmerksam machen.

Also Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und ganz entspannt zurücklehnen …

Alma Mater Mercy

Das musikalische Duo Alma Mater sind Dirk Sullivan und Andrew Paul Woodworth, zwei Veteranen der Musikszenen von Los Angeles und Portland, Oregon. Sullivan wurde bei Interscope Records mit seiner Band Love On Ice und Woodworth mit Fronted Elephant Ride bei Sony Records unter Vertrag genommen. Seitdem haben sie zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bands gespielt, aufgenommen und getourt.

Während der Corona-Pandemie begannen sich die beiden in Woodworths Garage zu treffen. Sullivan war von der alternativen Stimmung seiner Gitarre begeistert und fand sich beim Schreiben von Songs, völlig inspiriert von dieser frischen Ehrfurcht vor seinem Instrument.

Die erste Single Fading Moon war ein ergreifender Folk-indie-Pop-Track und der erste Track des kommenden Albums. Nun folgt mit Mercy die zweite Single. Ein bewegender und herzergreifender Track, in dem es darum geht der Welt Mitgefühl und Liebe zu zeigen.

Andrew gibt zu, dass die Single eine Erinnerung ist, „freundlicher und weicher zu sein, wenn ich auf Menschen reagiere, die mich verwirren. Anderen Menschen Mitgefühl, Geduld und Empathie zu zeigen, ist für mich eine so seelenvolle Art, Stolz zu erfahren.

Mit wunderbarem E-Gitarrensolo, unkonventionellen Akustikgitarren, fließenden üppigen Melodien und emotionalem Gesang ist Mercy eine echte Folk-Pop-Hymne, die ebenfalls von Gregg Williams (Sheryl Crow, The Dandy Warhols, Blitzen Trapper, Pete Droge, Emmylou Harris) produziert wurde.

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JÁNA I Do

Die Stockholmer Künstlerin und Produzentin JÁNA (alias Johanna Andrén) hatte ihren musikalischen Durchbruch im Wege der Zusammenarbeit mit Little Dragon auf ihrer gefeierten Solo-Debüt-EP Flowerworks. Der einzigartige R&B-/Lo-Fi-Pop-Hybrid erregte die Aufmerksamkeit von Kritiker:innen und Publikum gleichermaßen – all dies gipfelte in einer Grammy-Nominierung 2020 in Schweden.

2022 veröffentlichte JÁNA ihre zweite Single Works, die ebenfalls mit Little Dragon, FAMILY_TIME, Simon On The Moon und dem Bassisten von Frank Ocean, Ben Reed, geschrieben wurde. Darauf folgte ein Remix ihrer Single Joyride feat. Vic Mensa. Es folgten Auftritte mit Leon Bridges sowie beim All Points East in London, Lollapalooza in Berlin und Way Out West Festivals in Schweden.

Aktuell ist ihre neue Single I Do bei der Kartel Music Group erschienen und es ist nach Ignorancy die zweite Single aus JÁNAs Debütalbum, das später in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Der Track wurde zusammen mit dem schwedischen Produzenten FAMILY_TIME (Lily Allen, Oscar Scheller, Ady Suleima und JONES) produziert und geschrieben. Mit seinen allzu plüschigen, schwebenden Melodien und wunderschönen Vocals verschmilzt der Track Alt-Pop mit R&B-geschnürten Akustikgitarren und zieht zu einem schweren Synth-Bass-Crescendo.

JÁNA kommentiert den Track: „Ich möchte, dass meine Musik so ehrlich ist, dass sie sich für mich beängstigend anfühlt. „I Do“ handelt von meinen Gefühlen für eine Person, mit der ich früher ausgegangen bin. Ich fand es interessant, einen Song zu machen, der sich sehr intim anfühlt, aber mit so harten Texten. Es ist eine kleine Geschichte über Hass und Liebe und dass diese sich nicht widersprechen müssen. Die Worte „I Do“ werden oft mit Liebe in Verbindung gebracht, zum Beispiel Ehegelübde, daher fühlte es sich interessant an, dass sich das Lied auch auf diese Weise mit Liebe verbindet.

Six Days Of Calm & circle&wind Sorrow

Mit dem Debütalbum The Ocean’s Lullaby (2020) konnte Marc Fischer aka Six Days Of Calm ein dickes Ausrufezeichen in der Post-Rock-Szene setzen. Die Vinylausgabe des Albums ist mittlerweile vergriffen.

Das neue Album My Little, Safe Place erscheint im November 2023 und die erste Single Uncertainty (2022) hat u. a. durch das mysteriöse, beeindruckende Video mit der Tänzerin/Schauspielerin Luisa Raukopf für erstes Aufsehen gesorgt. Für das Album ging Fischer nochmal mit Produzent Nikita Kamprad (Der Weg einer Freiheit) ins Studio und für das Mastering zeichnet mit Philipp Welsing ein alter Bekannter verantwortlich.

Die auditive und visuelle Reise geht nun mit der zweiten Single Sorrow weiter und überrascht mit dem wunderbar ergreifenden Gesang, der von der deutschen Sängerin circle&wind aka Viola Petsch beigesteuert wird. Das dazugehörige wieder von Rob Krings (Vestra Visuals) erstellte Video zeigt erneut Luisa Raukopf in einer graziösen Tanzperformance, die die bildliche Reise aus dem Video zu Uncertainty auf sanfte Weise fortsetzt.

Sorrow ist ein minimalistischer, vom Klavier getragener, tief emotionaler Song, der sich durch die zarte, charismatische Stimme von circle&wind, dezenten Streichern und elektronischen Nuancen zu einer feinen, traurigen musikalischen Perle entwickelt.

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Foam and Sand Circle 33

Der Ambient-Elektronik-Künstler Foam and Sand, das Nebenprojekt des Elektronik-Künstlers Robot Koch, hat einen aufregenden neuen Weg in einer bereits erfolgreichen Karriere in der sich ständig verändernden Welt der elektronischen Musik eingeschlagen.

Koch hat Remixe für Größen wie Max Richter, Rammstein, Christian Löffler und Adriatique gemacht und mit dem Dirigenten und Grammy-Award-Nominierten Kristjan Järvi zusammen mit dem Nordic Pulse Orchestra gearbeitet. Er trat bei renommierten Festivals wie Coachella, Mutek, Sonar, Boiler Room, Melt und Splash auf, unterstützte Acts wie Moderat und Madlib und erhielt dafür den Deutschen Musikkomponisten-Preis in der Kategorie „Bester Komponist elektronischer Musik“.

Außerdem hat er für Fernsehen und Film komponiert und seine Musik in mehreren TV-Shows platziert, darunter die gefeierte ABC Network-Show How To Get Away With Murder und NBCs The Blacklist und Dark auf Netflix, um nur einige zu nennen.

Sein zweites Album und das erste für Nettwerk ist ein Meisterwerk in Ambient-Texturen und enthält Sounds, die auf Schritt und Tritt vor emotionalen Wellen und üppigen Klängen strotzen. Das Album entstand als Ergebnis aus dem ersten Jahr der COVID-19-Pandemie, nachdem Koch nicht mit seiner jüngsten Veröffentlichung, der Symphonie The Next Billion Years, touren konnte. Nachdem er sich monatelang in seinem Atelier in Los Angeles eingenistet und mit Tonbandschleifen experimentiert hatte, erwuchs Foam and Sand organisch wie ein Schössling aus frischer Erde aus seinen Aufnahmen. „Es wurde zu etwas, das neben meiner anderen Musik stehen kann“, erklärt Koch im Pressetext.

Murmur Tooth Poison (Alice Cooper Cover)

Murmur Tooth ist die Multiinstrumentalistin und Sängerin Leah Hinton aus Neuseeland, die ursprünglich aus dem Heavy Metal und der Klassik kommt. Während der Corona-Pandemie tat sie sich für neue Aufnahmen mit dem britisch-deutschen House-DJ und Produzenten Lars Moston (Peter Gabriel, The Prodigy) zusammen.

Diese beiden Künstler:innen haben dabei ausgelotet, wie ihre gegensätzlichen musikalischen Hintergründe aufeinanderprallen und sich zu einzigartigen skurrilen, genreübergreifenden Songs verbinden, die Leahs Kompositionsfähigkeiten und Gesang mit Lars‘ Produktionsmagie wunderbar miteinander kombinieren.

Die aktuelle Single Poison ist der Track Nr. 5 aus dem kommenden Album No Time To Explain, das im Mai erscheint. Das Duo hat den Alice Cooper-Klassiker in ein völlig neues Gewand gepackt.

Roh und düster schön ist der Song eine hypnotische Reise, die die Zuhörer:innen bis zum Schluss fesselt. Elektronik-Beats und verzerrte Gitarre fungieren als perfektes Gefäß für die hypnotisierende Gesangsparts.

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Finn Matthews Broken Singer

Der in Los Angeles lebende und arbeitende Alt-Pop-/R&B-Sänger Finn Matthews gilt als kommender Stern am Musikhimmel. Mit Produktions-, Songwriting- und Performance-Credits, die mehrere Genres und Künstler wie Rick Ross und Jordin Sparks umfassen, hat Finn begonnen, sich einen Namen zu machen.

Unter den Fittichen von Elijah Blake, einen zweifacher Grammy-Gewinner, der Hits wie Ushers Climax und Rihannas No Love Allowed geschrieben hat, wurde ein Kreativentwicklungsteam um ihn herum aufgebaut, welche die gefeierte EP Cool Blue Water hervorgebracht hat.

Der aktuelle Track Broken Singer handelt davon, dass man eine Person braucht, die einen erdet. Der Track kombiniert Grobheit und Ehrlichkeit in den Strophen mit einer wunderschönen, spacigen Hook, die sehnsüchtig und ernst in ihrer Darbietung sind.

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Von Veröffentlicht am: 27.03.2023Zuletzt bearbeitet: 27.03.20231344 WörterLesedauer 6,7 MinAnsichten: 424Kategorien: News, Streams, VideosSchlagwörter: 0 Kommentare on The End of Travelling – Vol. 89
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Über den Autor: Richard Kilian

"Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik" Wer mit Stephen King, Charles Bukowski, Andrew Vachss und Elmore Leonard sowie Marillion, Cigarettes after Sex, Motorpsycho, The Jayhawks, Sufjan Stevens, Rush und God is an Astronaut etwas anzufangen weiß, der ist bei mir richtig.

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