The End of Travelling – Vol. 88

The End of Travelling – Vol. 88

Mit der unregelmäßigen Serie der The End of Travelling-Listen möchte ich Euch auf Spannende neue Songs, die vor allem über die Musik-Promotion-Plattform SubmitHub, meist direkt von den Künstler:innen selbst, veröffentlicht worden sind, aufmerksam machen.

Also Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und ganz entspannt zurücklehnen …

Menagerie Better Late Than Never

Menagerie ist das Solo-Projekt des Songwriters, Sängers und Produzenten Ben Ewing, der derzeit in San Francisco, Kalifornien, lebt. Seine Indie-Pop-Songs zielen darauf ab, die tiefen, dunklen Gefühle einzufangen, die wir alle manchmal in dieser verrückten Welt empfinden.

2021 veröffentlichte er seine erste EP The Way und direkt danach die Single You Are Loved, die auch in Peaches n Pop zu sehen war. Seitdem sind von Ihm nur noch Different Face und Better Late Than Never als letzte Single aus der kommenden EP mit gleichem Titel erschienen.

Better Late Than Never ist ein getragener und ausgesprochen komplex arrangierter Synthesizer-Track, der sich mit dem Verlust der Zeit beschäftigt. Der Gesang ist zurückhaltend und spärlich. Der Chorus hat einen Touch von Phil CollinsIn the Air Tonight.

Im Pressetext ist nachzulesen:

Es ist ein angstvolles Lied über das Vergehen der Zeit. Seine Synthesizer, Streicher und spacigen Schwingungen nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise, die den Zeitverlust beklagt.

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INSIDEAWAVE Start

INSIDEAWAVE verwenden Elemente aus Indie, Dream Pop und Folk als Leinwand und kreieren farbenfrohe Musik mit modernen Wendungen. Obwohl sie ausgiebig in der Dubliner Independent-Musikszene aufgetreten sind, hat es die Indie-Rock-Band noch nicht ins internationale Geschäft geschafft, auch wenn es nur positive Reaktionen auf ihre Singles auf nationaler Ebene gibt.

Denkwürdige Live-Shows und ein umfangreicher Song-Katalog mit bisher unveröffentlichten Tracks machen sie zu einem der verborgenen Schätze des Indie-Rock.

Der aktuelle Track Start ist ein mit vielen Synthesizern begleiteter Abgesang auf die große Liebe, der sehr stark an die Post-Rocker von Mogwai und Brit-Pop-Bands wie Eurasia oder Bronski Beat erinnert. Sehr schöner Rhythmus der sich ab der Mitte des Tracks tranceähnlich dauerhaft wiederholt.

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Hamilton Belk Endless December

Der Multi-Instrumentalist und Songwriter Hamilton Belk aus dem ländlichen Maine war Tourmitglied von Bands wie Cut Worms, Dylan Earl, John Andrews & The Yawns, Dead Gowns, Jeffrey Silverstein sowie Wildflower und arbeitet als Session-Spieler.

Er hat musikalisch zu Hunderten von Songs von Folk- und Country-Stars wie Brigid Mae Power, Dylan Earl, Peter Broderick, Aeseaes und Henry Jamison bis hin zu Indie-Lieblingen wie Yumi Zouma und Lady Lamb oder zu Pop/Country-Ikonen wie Flo Rida und Jimmie Allen beigetragen.

Seine eigenen Songs sind ein schöner Crossover durch all die Musikstile, an denen er beteiligt ist und entstehen in den Scherben der Zeit zwischen Tourneen und Ausnahme-Sessions. Sein Lieblingsinstrument ist die Steel-Gitarre und als erfahrener Spieler ist er hoch begehrt.
Seine Arbeiten wurden auf der Portland Biennale in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Emilie Stark-Menneg und einer interaktiven Multimedia-Installation für Meow Wolf Denver gezeigt.

Seine Debütsingle Endless December ist ein peppiger Lounge-Country-Popsong; eine Hommage an die saisonale Depression, die einsetzt, wenn die Uhren zurückgedreht werden, und Weihnachten vor der Tür steht sowie an die Entschlossenheit, die es braucht, um diese Gefühle zurückzudrängen. Der Track wurde bereits im Dezember 2020 in Roughly Nowhere, Hamilton Belks Heimstudio, aufgenommen.

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Arwen Lewis Winter

Die Enkelin der Oscar-Preisträgerin Loretta Young (Die Farmerstochter, 1948) und die Tochter von Peter Lewis, einem Gründungsmitglied der 60er-Psychedelic-Kulthelden Moby Grape, war ihr ganzes Leben lang von künstlerischer Kreativität umgeben.

Während Arwen Lewis auf ihrem selbstbetitelten Debüt, das 2015 veröffentlicht wurde, vor allem Interpretationen der Lieder ihres Vaters enthielt, fliegt sie auf der neuen EP Under The Stars dieses Mal höher, sowohl als Produzentin als auch als Autorin.

Zu den selbst geschriebenen Melodien gehören das vielschichtige, wehmütig sehnsüchtige Man On The Moon und der wunderschöne Herzschmerz von Winter, der in zwei Arrangements präsentiert wird – einmal mit sanft knurrender Gitarre und einmal begleitet von Klavier und Cello.

Aber Covers sind stets eine sichere Bank, daher findet man im gelungenen Album zudem ein trällerndes, ländliches Cover des Peter Lewis-Songs Black Moon. Außerdem zwei ikonische Melodien: eine trompetenlastige Version von Jackson Brownes Klassiker Doctor My Eyes und eine folkige Version von Joni Mitchells I Think I Understand.

Die aktuelle Single ist die Gitarren-lastige Version des Tracks Winter, der wunderbar gelassen und entspannt daher marschiert mit einer erdig rauem Stimme von Arwen Lewis, die ihre Hörer:innen immer wieder zu überraschen weiß.

Chase Risinger & Pendulum Hearts Waiting

Dripping Springs, Texas ist die Heimat von Gitarrist Chase Risinger, der zusammen mit dem Geiger Tony Perez das Kernduo von Pendulum Hearts bildet. Mit dem Songwriting hat Risinger bereits im Alter von nur 13 Jahren begonnen und sich dabei mit Swing, Country, Jazz Manouche, Surf und Psych-Rock beschäftigt.

Diese frühen Einflüsse finden sich in seinen bereits drei Alben (veröffentlicht unter dem Namen Johnny Dioxide) wieder und prägen teilweise auch den Sound seiner zwei Bands Pendulum Hearts und Sugar Purr.

Sein neuster Song Waiting ist eine abgespeckte Ballade. Die Texte, die während des Lockdowns geschrieben wurden, werfen ein bekennendes Licht auf das ernüchternde Gefühl der Stagnation und die unerschütterliche Sehnsucht nach einer Gelegenheit, die vielleicht nie kommen wird; wo man nur Geduld haben und – wie dieses jüngere Ich, das Liebeslieder in seinem Schlafzimmer schrieb – am Ball bleiben.

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East Forest & Peter Broderick Landscape

Trevor Oswalt ist ein US-amerikanischer Ambient-/Elektronik-/Zeitgenössische-Klassik-/Indie-Pop-Musiker aus Portland, Oregon, der unter dem Namen East Forst, welcher sich aus der Übersetzung seines Nachnamens (technisch Ostwald: Ost=East, Wald=Forest) ergibt, international erfolgreich auftritt.

Bis heute hat er acht Alben und sechs EPs veröffentlicht, darunter die von Kritikern und Fans hochgelobten Alben Music For Mushrooms und Ram Dass. Er tourte ausgiebig durch Nordamerika sowie Europa und trat auch auf Festivals wie SXSW, CMJ, Lightning In A Bottle, Arise und Mysteryland auf. Oswalt und der Komponist Peter Broderick, der schon mit Künstlern von Nils Frahm bis Zooey Deschanel, von Clint Mansell bis Horse Feathers zusammen gearbeitet hat, haben sich für eine traumhafte und einzigartige Zusammenarbeit zusammengetan.

Ein weiteres Beispiel der kongenialen Zusammenarbeit von Oswalt und Broderick ist der aktuelle Track Landscape, ein postapokalyptischer Marsch, der mit schönen Lyrics und geheimnisvollem Klavierspiel hinterlegt ist.

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Von Veröffentlicht am: 21.03.2023Zuletzt bearbeitet: 21.03.20231078 WörterLesedauer 5,4 MinAnsichten: 575Kategorien: News, Streams, Videos0 Kommentare on The End of Travelling – Vol. 88
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Über den Autor: Richard Kilian

"Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik" Wer mit Stephen King, Charles Bukowski, Andrew Vachss und Elmore Leonard sowie Marillion, Cigarettes after Sex, Motorpsycho, The Jayhawks, Sufjan Stevens, Rush und God is an Astronaut etwas anzufangen weiß, der ist bei mir richtig.

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