The End of Travelling – Vol. 83

The End of Travelling – Vol. 83

Mit der unregelmäßigen Serie der The End of Travelling-Listen möchte ich Euch auf Spannende neue Songs, die vor allem über die Musik-Promotion-Plattform SubmitHub, meist direkt von den Künstler:innen selbst, veröffentlicht worden sind, aufmerksam machen.

Also Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und ganz entspannt zurücklehnen …

Matthew Tanner My Way

Die Musik des aus Glasgow, Schottland stammende Singer-Songwriter ist geprägt durch die verschiedensten Einflüsse, darunter Catfish and the Bottlemen, Biffy Clyro, Chris Stapleton, The Marcus King Band, Matt Corby und John Mayer.

Matthew Tanner veröffentlichte 2017 seinen ersten Single-Track Healing, dem kurz darauf der Song Lighthouse Rescue folgte. Nachdem er sich einige Zeit im Studio eingeschlossen hatte, um seinen Sound zu perfektionieren und neues Material zu schreiben, wurde die dritte Single I Don’t Know veröffentlicht. Der Song schaffte es bei dem Radio-Sender Idobi Radio auf Heavy Rotation zu gehen und seit dieser Veröffentlichung war Matthew Künstler des Tages bei Maximum Volume und wurde von diversen Blogs als kommender Künstler vorgestellt.

Seit 2019 beschäftigt sich Matthew Tanner mit Country-Musik und besucht Konzerte von Chris Stapleton und Marcus King. Die aktuelle Single My Way ist viel rockiger und erinnert in ihrer Intensität an Coldplay, Matt Corby, Ed Sheeran oder Bon Iver. Viel Spaß beim Hören.

Noble Oak Tides Turn

Der in Vancouver, Kanada beheimateten Pianisten, Produzenten und Multiinstrumentalisten Patrick Fiore, der unter dem Namen Noble Oak auftritt, erschafft immersive und fesselnde Songs, die instrumental ebenso leidenschaftlich sind wie mit seinem ätherischen Tenor und den Vergleich zu The War On Drugs, Bob Moses und Tame Impala nicht scheuen müssen.

Von Musikblogs wie Stereogum, HYPEBEAST, DIY, Indie Shuffle, CLASH Magazine und anderen bereits als kommender international anerkannter Produzent vorhergesagt, wird er seit seinen Anfängen unter anderem auch von Phil Taggart von BBC Radio gefördert.

Nach seinem Debüt-Album No Bloke (2011) folgten Past Life (2016) und Collapsing Together (2017). Das Label-Debüt bei Last Gang Records trägt den Titel Horizon (2020) und war der lange ersehnte Durchbruch.

Der aktuelle Track heißt Tide Turn und ist ein echter Ohrenschmeichler, der wunderbar warme Gefühle erzeugt und einen Teppich aus Wohlklängen und Kuschel-Chor zu bieten hat. Augen schließen und wegträumen.

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Jekyll Wood On The Corner

Jekyll Wood ist ein 34-jähriger Multiinstrumentalist aus Tours, Frankreich, der sich musikalisch nicht einfach festlegen lässt. Mal ist er Mr. Wood, Akustik-Songwriter im Dandy-Stil mit Folk-Pop-Melodien, mal aber auch Mr. Jekyll, versiert in Elektro-Rock-Atmosphären, der komponiert und Gitarren, Schlagzeug, Bässe, Keyboards spielt, Beatboxen kann sowie die Chöre und Lead-Vocals übernimmt.

Nach einigen Jahren am Konservatorium von Poitiers, in denen er Gitarre und zeitgenössische Musik studierte, tauchte Jekyll Wood mit einer Debüt-EP Only Son (2012) und einer Doppel-CD Not That Only Son (2014) beim Label Time Is Out aus dem Nichts in der französischen und europäischen Musikszene auf. Musikalisch erinnern die Tracks an Steven Wilson, Ben Howard oder Keziah Jones.

Sein Debüt-Album Who You Are (2018) ermöglichte ihm das Touren in ganz Frankreich und einen Support-Auftritt für Lenny Kravitz beim American Tours Festival auftreten.

On The Corner heißt die neue Single und wandelt zwischen den Welten von Bon Iver und Radiohead. Es offenbart einen asymmetrischen Electro-Beat und Luftgitarren, die eine poppige und elegante Melodie begleiten.

Elskavon Origins

Obwohl das angekündigte Album Origins nicht die erste Veröffentlichung des aus Minneapolis stammenden Chris Bartels unter dem Namen Elskavon ist, fühlt es sich wie ein Debüt an, wenn man es im Lichte seines früheren Schaffens betrachtet.

Seine Stimme, die neben Vocal-Forward-Künstlern wie Justin Vernon, Jónsi oder Baths nicht fehl am Platz klingen würde, schafft es die Balance zwischen konventionellem Songcraft und mutigem, eigenwilligem Experimentieren zu halten.

Das Album ist überwältigend und doch intim, flatternd und doch zusammenhängend, zerfledert und konstant, ein bisschen wie Regen im Sonnenlicht. Wo er einst Muster von modernem Klassik- und Post-Rock-Minimalismus herstellte, wird auf Origins die volle Bandbreite seiner musikalischen Kreativität ausgenutzt, die zwischen den elektronischen und postrock-artigen Melodien wechselt, a la Baths oder Four Tet.

Auf dem Titeltrack Origins zeigt Elskavon eine Mischung aus Downtempo und mutiger, eigenwilliger Electronika-Abenteuerlust, die ihn als Produzenten auszeichnet, den man im Auge behalten sollte.

Zu dem Track gibt es Live-Performance-Video mit Chris Bartels (Gesang, Synthesizer) sowie Ben Noble am Bass und Bass-Synthesizer und Reese Kling am Schlagzeug.

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Von Veröffentlicht am: 18.02.2023Zuletzt bearbeitet: 18.02.2023745 WörterLesedauer 3,7 MinAnsichten: 575Kategorien: News, Streams, VideosSchlagwörter: 0 Kommentare on The End of Travelling – Vol. 83
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Über den Autor: Richard Kilian

"Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik" Wer mit Stephen King, Charles Bukowski, Andrew Vachss und Elmore Leonard sowie Marillion, Cigarettes after Sex, Motorpsycho, The Jayhawks, Sufjan Stevens, Rush und God is an Astronaut etwas anzufangen weiß, der ist bei mir richtig.

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