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  • In einem Kreuzberger Hostel beginnt Sheriff seine Nachtschicht, im Späti gegenüber diskutiert Anna mit ihren Kunden, und Ten steht an der Tür vorm Lobotomy. Während Studenten und Touristen durchfeiern, sind sie wach und erledigen ihren Job. Genauso wie die Notfallsanitäter, Taxifahrer und Polizisten, ohne die das Geschäft mit dem Berliner Nachtleben nicht funktionieren würde. In seinem neuen Roman nimmt Thorsten Nagelschmidt (Interview) uns mit in die Welt abseits der Partys und erzählt von Einkaufswagen voller Pfandflaschen, von missglückten Überfällen und linken Türen und einem Drogendealer mit Zahnschmerzen, der sich fragt, ob er Freunde hat oder nur noch Stammkunden.

  • 2007 erschien mit »Wo die wilden Maden graben« der Debütroman von Thorsten Nagelschmidt; seinerzeit noch unter seinem Kurznamen Nagel. Und wie in seinem großartigen, 2020 vorgelegten Roman »Arbeit«, in dem er als Chronist die Geschichten der Menschen erzählt, die das Nachtleben überhaupt erst ermöglichen, berichtet Thorsten Nagelschmidt bereits im Erstling von den Höhen und Tiefen des Lebens in der sogenannten Kreativwirtschaft. Nur dass er in »Wo die wilden Maden graben« seinen Protagonisten, einen Sänger und Musiker einer Punkrockband auf Erfolgskurs, in den ganz persönlichen Momenten zwischen Euphorie und Langeweile, zwischen Glamour und Monotonie schildert.

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