In einer tropisch angehauchten Karaokebar nimmt das Trio ein durch die Hilfe von Tocotronic erprobtes Konzept wieder auf, ein junges Mädchen übernimmt Max Riegers Part und trägt den wuchtigen Text des inzwischen dritten Vorboten „Fake“ vor. Schnitt, mehr Schwarzlicht, Bühnenwechseln, Rückkopplungen!


Die Kamera schwenkt zu Max, Julian und Kevin die auf Gitarre, Bass und Schlagzeug nur so eindreschen. „lass alles los, gib alles frei, nichts bleibt“ plärrt Rieger ungewohnt hart in das Mikrofon. Die Nerven haben laut eigener Aussage noch nie so hart an einem Album gearbeitet, in Interviews gewähren sie tiefe Einblicke in die Entstehung von „Fake“ und wirken garnicht mehr so, als seien sie die „am miesesten gelaunte Rockband“ Deutschlands.

„Frei“ bot retrospektiv einen wohl nicht ganz umfassenden Ausblick auf das vierte Album der Gruppe, werden in „Niemals“ und „Explosion“ andere Töne angeschlagen als bei diesem wuchtigen Noiserocker. In einigen Tagen wissen wir alle mehr und die Stuttgarter, welche inzwischen auch in unzähligen Nebenprojekten Erfahrungen sammeln konnten, veröffentlichen wohl abermals das beste deutschsprachige Album des Jahres.

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Touché! DIE NERVEN sind ab morgen auf ausgedehnter Fake-Release Tour:
19. April Wiesbaden -Schlachthof
20. April Leipzig – Conne Island
21. April Berlin – Festsaal Kreuzberg
22. April Hamburg – Hafenklang
23. April Köln – Gebäude 9
24. April Amsterdam – Sugar Factory
25. April Groningen – Vera
26. April Brüssel – AB Club
27. April Schorndorf – Manufaktur
28. April München – Strom
29. April Wien – Fluc

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