Mit der unregelmäßigen Serie der The End of Travelling-Listen möchte ich Euch auf Spannende neue Songs, die vor allem über die Musik-Promotion-Plattform SubmitHub, meist direkt von den Künstler:innen selbst, veröffentlicht worden sind, aufmerksam machen.

Also Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und ganz entspannt zurücklehnen …

BenBen Algorithmia

Der in New York lebende Künstler, Animator und Produzent Ben Wigler, der unter dem Namen BenBen Musik macht, veröffentlicht mit Algorithmia den Titeltrack und das dazugehörige Video zu seiner kommenden EP, die Mitte November erscheinen wird.

Ben Wigler leistete Pionierarbeit in der Indie-Rock-Szene mit den Under-The-Radar-Bands Arizona und New Beard und trat live und im Studio mit Künstler:innen wie Band Of Horses, Samantha Crain und Indigo Girls auf.

Seine letzte EP wurde vom legendären Dungen-Frontmann Gustav Ejstes gemischt. Wigler ist vor allem für seine unvergessliche hohe Tenorstimme und ansteckende Melodien bekannt und kreiert riffgetriebene Musik mit einem goldenen Herzschlag.

Über den Song Algorithmia sagt Wigler: „Algorithmia ist ein Progressive-Grunge-Rock-Song, der zum Teil vom massiven Erfolg einer Band inspiriert wurde, die genau wie Led Zeppelin klingt aber es nicht zugeben will.“ Der Song klingt dann tatsächlich eher nach Yeasayer als nach Led Zeppelin.

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Nicki Wells Carry On

Eingebettet in die Tradition britischer Songschreiber:innen, schöpft Nicki Wells auch aus ihren Wurzeln, die von italienischer und schweizerischer Kultur zeugen und einer Kindheit in Indiens erleuchteter Stadt Dharamshala.

Zudem blickt sie auf die Erfahrung, als Teil von Nitin Sawhneys Band, der mit und für Künstler:innen wie Paul McCartney, Sting, Brian Eno, Sinéad O’Connor, Jeff Beck, Joss Stone, Ellie Goulding und Pink Floyd gearbeitet hat, die Welt zu bereisen, zurück. In dem Umfeld zeichnete sich Wells früh als einzigartiges Gesangstalent aus.

Ihre aktuelle Single Carry On wurde während des Lockdowns als Prozess der Selbstvergewisserung geschrieben und vermittelt mit seinen Schichten beruhigender Melodien und warmer analoger Produktion eine Botschaft der Ruhe.

vern matz Reality Bites

Im Frühjahr veröffentlichte der in New York lebende Singer-Songwriter Danny Belgrad das Album A Treatise On The Rainbow unter seinem Solo-Projekts vern matz. Eine Sammlung schöner Song mit klug inszeniertem Bedroom-Pop und einem Hang von Slowcore.

Der Multiinstrumentalist gönnt sich aber keine Pause, denn aktuell wird bereits am nächsten Album gearbeitet. Auch hier erwartet die Hörer:innen ein schöner Mix aus Folk, Slowcore, ein paar Jazz-Sprenkeln und Vintage-Pop, der sicher wieder voller schöner Momente und Melodien sein wird.

Die aktuelle Single Reality Bites ist ein echter Genuss und wie ein träger Zug, der über die Gleise dahingleitet. Produziert mit seinen Kumpels TOLEDO, zapft Belgrad den Indie-Spirit des Mittleren Westens an und verbindet ihn mit einem asiatisch-amerikanischen Slacker-Ethos.

James Walsh A Different World

Der Frontmann der britischen Band Starsailor, James Walsh, hat auch auf Solo-Pfaden seinen eigenen Wert als Singer-Songwriter unter Beweis gestellt. Er hat Songs u.a. mit Eliza Doolittle, Melanie C., Suzanne Vega und Professor Green geschrieben sowie eine ganze Menge an Filmsoundtracks.

Der musikalische Erfolg von Starsailor führte dazu, dass sowohl ihr Debütalbum Love is Here (2001) als auch der Nachfolger Silence is Easy aus dem Jahr 2003 auf Platz 2 der UK-Charts landeten und insgesamt 3 Millionen Mal verkauft wurden. Die Band genoss auch ihren Anteil an prestigeträchtigen Gigs mit Bands wie The Rolling Stones, The Police, The Killers und U2.

James sagt dazu: „Ich hatte das Glück, im Laufe der Jahre einige erstaunliche Momente beim Erstellen von Musik zu haben, auf die ich sehr stolz bin. Aber mein neues Soloalbum hatte etwas ganz Besonderes. Das Schreiben dieser Songs hat mir durch eine turbulente Zeit in meinem Leben geholfen und sie vor den Fans und Menschen aufzunehmen, mit denen ich arbeite, die mich im Laufe der Jahre so unterstützt haben, schien mir der perfekte Weg.

Nach seinem letzten Album Small Ilusions (2019) erschien mit Everything will be OK im Jahr 2021 ein Album, dass von dem harten Lockdown in Großbritannien geprägt war.

Seine aktuelle Single A Different World ist ein sanfter Akustik-Song über die Sehnsucht nach einer Pause von der endlosen Lernkurve des Lebens.

Tommy Alexander Feelings

Tommy Alexander gründete 2018 die Booking-Agentur Pilot Light Booking, die sich ursprünglich um die eng verbundene Songwriter-Community von Portland drehte. Im Juni 2020 veröffentlichte er, gelangweilt und auf einer fertigen Platte sitzend, sein Debütalbum The Waves.

Eine Sammlung von Songs, die in der Presse einige Aufmerksamkeit erregten, darunter der Titeltrack, der von KEXP Radio DJ Greg Vandy und Magnet Magazine zum drittbesten Song des Jahres gekürt wurde und The Waves zum zehntbesten Indie-Album des Jahres ernannte.

Alexander zog im April 2021 nach Nashville und schloss sich dem Produzenten Andrija Tokic an, der für ihn eine Band aus Nashville-Session-Musikern zusammenstellte. Im Laufe der Jahre hat Alexander unter anderem Shows mit Big Thief, Michael McDonald, MacDemarco, Chaka Khan und People Under The Stairs gespielt.

Das aktuelle Album Feelings wurde in Nashville im The Bomb Shelter mit Andrija Tokic aufgenommen. Nach der ersten Single Backslide gibt es nun als zweite Auskopplung die Single zum Titeltrack des Albums.

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APACALDA Male Gaze

APACALDA ist der Name der kanadischen Singer-Songwriterin Cassandra Angheluta, die in Montreal lebt. In ihrer Muttersprache Rumänisch bedeutet APACALDA „warmes Wasser“ und spiegelt Cassandras Art der introspektiven Fortbewegung durch ihre Kunst und ihr Leben wider – eine Erinnerung daran, sich mit dem warmen Wasser zu verbinden, das Sie beruhigen und erden kann, trotz des Chaos und der Unberechenbarkeit von außen Umstände.

Der aktuelle Song Male Gaze war von Anfang an von einem leidenschaftlichen Groll befeuert und ihre Absicht ist es, mit dem Song eine bewusste Selbstbeobachtung der eigenen Verantwortlichkeit dafür hervorzurufen, was Frauen auferlegt wird, und die aufkommenden Auswirkungen zu propagieren.

Der Track ist eine Mischung aus Indie-Rock, elektronischem Pop und Dream-Wave-Sounds. Er soll eine innere Abwärtsspirale simulieren und den Zuhörer:innen verzaubern, in eine eindringlich schöne immersive Welt hinabzusteigen, die akribisch und doch authentisch kuratiert wurde.

Jenny Ki Older (Sasha Sloan Cover)

Jenny Ki ist eine junge Musikerin mit asiatischer Abstammung, die außerhalb von Portland, Oregon geboren wurde und aufgewachsen ist. Schon früh hat man ihr musikalisches Talent entdeckt und gefördert.

Neben dem Klavierspiel ist insbesondere ihr eindringlich originelles Songwriting und ihr roher Gesangsstil, der mit Lana Del Rey, Lorde & Regina Spektor verglichen wird zu beachten.

Ihr gerade erschienenes Debütalbum Bulletproof beinhaltet 9 Tracks und nach dem Titeltrack und Porcelain Doll wird aktuell der Song Older, ein Sasha Sloan Cover, promotet.

Moon ShineI Tried to Keep on Loving You

Die in Brooklyn lebende Alternative-Country/Americana-Singer-Songwriterin Moon Shine (alias Angie Glasscock) schafft es, auf ihrer Debüt-LP The Land In Between frisch und leicht zu klingen, obwohl man entschieden die Ehrfurcht vor der Tradition heraushören kann.

Auf dem Album findet man eine ausbalancierte Kombination aus gefühlvollen Balladen, optimistischen Americana-Tracks und einem ungezügelten Überschwang an Gefühlen. The Land In Between wurde von dem gefeierten Produzenten und Gitarristen Teddy Kumpel (Joe Jackson, Feist, Rickie Lee Jones) bei Atomic Sound in Brooklyn überarbeitet.

Im Set waren eine beeindruckende Reihe von erfahrenen Session-Spielern der A-Klasse darunter Bassist Cat Popper (Jack White, Willie Nelson), Schlagzeuger Steve Williams (Sade, David Byrne, Keith Richards), Keyboarder Todd Caldwell (Stephen Stills, James Taylor, Bonnie Raitt), Geiger Charlie Burnham (Martha Redbone), Mark Spencer am Pedal Steel (Son Volt, Lisa Loeb), Michael Blake am Tenorsaxophon, Bruce Harris an der Trompete und der zwischenzeitlich verstorbene Don Heffington (Emmylou Harris, Bob Dylan, Lucinda Williams), der bei der aktuellen Single I Tried To Keep On Loving You das Schlagzeug spielte.
I Tried To Keep On Loving You ist eine klassische Country-Ballade, die mit einem sanften Schwanken und einem twangigen Sashay vorgetragen wird.

Hayden Arp Black Hole

Der aus Virginia stammende und mittlerweile in Wien lebende Songwriter Hayden Arp sendet mit der Single Black Hole einen weiteren Vorgeschmack auf sein Debütalbum With Eliza, das Mitte November erscheint.

Auf die vorherige Single Passenger folgend, ist Black Hole eine weitläufige Mischung aus Genres und thematisiert die Fähigkeit, in intimen Beziehungen die richtigen Worte zu finden. Obwohl Arp bereits im August 2018 mit dem Schreiben des Stücks begonnen hatte, wurde der Song erst kürzlich fertiggestellt.

Black Hole war sicherlich der schwierigste Song auf dem Album und hat am längsten gedauert, bis er fertig war. Er hat drei verschiedene Abschnitte, die sich nie wiederholen, und wechselt mehrmals den Stil”, erinnert sich Arp. „Der Rap-Teil in der Mitte ist etwas, dem ich mich von Anfang an sehr verpflichtet fühlte, aber deswegen auch sehr nervös war. Ich habe Jahre gebraucht, um herauszufinden, was ich sagen will und dann eine Aufnahme zu machen, die sich richtig anfühlt.”

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