Leute, es wird unbequem: Hysterese melden sich mit ihrem dritten, selbstbetitelten Longplayer zurück.


Die Garage-Punker aus Tübingen bzw. Mannheim sind bei einem unserer Lieblings-Labels, nämlich This Charming Man Records untergekommen, bei denen am 30.03.2018 (genau, das ist heute) die neue Langrille als LP und digital das Licht der Welt erblicken wird.

Der Sound ist typisch Hysterese, schnell, laut, kratzig und natürlich nach wie vor geil! Laut Band sind die 10 Songs diesmal „poppiger“ ausgefallen, aber hört selbst, das Album gibt es jetzt komplett im Stream oder wie gesagt in Münster bei TCM als physisches Exemplar!

Tobi Neumann (Duesenjaeger): „Ich bin seit jeher Fan dieser Band, weil sie diese eigentümliche, stets treibende Melodik innehat, die sich in dem Gitarrenspiel und dem permanenten Doppelgesang von Helen & Moritz manifestiert. Wer findet das nicht gut? Jetzt stellt Euch mal vor: die Tübinger haben es geschafft, dieses Durcheinander an umherflirrenden Melodien zu destillieren, zu einer Portland-Moll-Pop-Punk-Sorte ganz eigener Prägung! Einfache Akkordfolgen und einfache Gesangslinien mit dem typischen Wumms-Sound, und ich bin bereits nach 30 Sekunden Ultra-Fan und glaube wirklich, dass das hier die besten Hysterese sind, die ich mir vorstellen kann. Eingängig im Sinne der Ramones, moll-betont wie die Wipers, wie generell diese Gitarrenwand oft genug an Greg Sage erinnert, ein Melodieverständnis, das mich an die Descendents und an 80er Popmusik oder guten, alten Hard Rockerinnert, und diese tollen Gesangslinien von Helen Runge, die jetzt deutlicher im Vordergrund steht, was ich mir insgeheim schon immer gewünscht habe. Ab und an meine ich, einen Einfluss von 80er Pop oder Yacht Rock auszumachen, was meinerseits ein Kompliment ist, und ich möchte anschließend wagen zu behaupten, dass innerhalb des nächsten Jahres jeder, mit dem ich persönlich zu tun habe, diese Platte im Schrank stehen haben wird, so wie vor 20 Jahren diese Queerfish-Platte, die jeder kannte und geliebt hat, denn hier geht es um Punk Rock, wie er sein muss: lebendig, rau, einfach und daher überzeugend. Die Platte klingt schön international – Ins Fernsehen müssen die! Radio, Internet, Printmedien: Überall hin halt. Ich wünsche mir, dass sich jede existierende Punk Rock Band in Deutschland von dieser eine Scheibe abschneidet oder zwei. Richtig schön freigeschwommen von Erwartungshaltungen. Echt phänomenal. Hört es Euch unbedingt an!“