HEIM ist ein Trio aus Bayern. Die drei Jungs machen schlichten Indie-Rock, in dem es weniger um Innovation als um den Spaß an der Musik geht.


HEIM bringen im September ihr Album „Palm Beach“ bei Tapete Records heraus. Die drei Jungs machen schlichten Indie-Rock, in dem es weniger um Innovation als um den Spaß an der Musik geht. Der Sound der Saiten-Instrumente ist geprägt von Big Muff oder anderen Fuzz-Verzerrern, weshalb man schnell an Pavement oder Dinosaur Jr. denkt, die ähnlich melancholische und melodische Musik in hoher Lautstärke mach(t)en. Mit Yuck, Sex Jams oder Andalucía gab es solche Rückbezüge auf die Gitarrenbands der Neunziger häufiger in den letzten Jahren. Ein Unterschied zu den genannten Vertretern sind die deutschsprachigen Texte bei HEIM.

Für die Aufnahme von „Palm Beach“ haben sie sich an Christian Bethge im Mannheimer RAMA-Studio gewandt. Allein das ist fast schon ein Gütesiegel, wenn man sich vor Augen führt, wie viele interessante Produktionen in letzter Zeit in diesem Hause entstehen.

Den Opener des Albums kann man sich jetzt bereits im Stream anhören. In dem Stück „Nicht mehr da“ ist deutlich zu hören, dass live aufgenommen wurde, ohne Overdubs. Die Zahl der benötigten Takes wurde offensichtlich klein gehalten, auch wenn nicht jeder Ton exakt auf den Punkt gespielt wurde. Es klingt nach einer bewussten Entscheidung gegen den Feinschliff. Das ist sympathisch.

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