In der gerade was Punk, Hardcore und Garagemusik angeht, leider immer noch zu stark Männer dominierten Szene, gab es gerade in den letzten 3 Jahren vermehrt immer wieder aufstrebende Bands mit positiv stimmender weiblicher Beteiligung.

Genau da kommen jetzt die niederländischen Get Jealous ins Spiel. Beeinflusst von Bands wie Bleached oder auch The Regrettes spielten die vier im April 2018 ihr erstes Konzert und konnten bis dato auf gut 80 erhöhen.

Einen nicht unwichtigen Einfluss auf die Band spielt die Anfang der neunziger Jahren in den USA entstandene Riot Grrrl-Bewegung.

Die vier, das sind Lotta am Mikrofon, Bassistin Marike, Gitarrist Joost und Schlagzeuger Marek der nebenbei erwähnt noch in der Lingener Band namens Unisono aktiv ist. Die Band selbst beschreibt ihren Sound als poppig, eingängigen und engagierten Garagepunk, der genug Ecken und Kanten aufweist, um nicht unter dem Label glattgebügelt oder weichgespült abgelegt zu werden. Textlich spiegeln sich natürlich auch feministische Themen in den Songs wieder.

Inside your Head ging am 24.5.2020 über Spotify und YouTube als der erste offiziell zu hörende Song ins Netz.

Am 08.06.2020 wurde bereits There’s nothing wrong als Vorbote einer EP über Streamingdienste veröffentlicht.

Sängerin Lotta verarbeitet in diesem Song ihre Eifersucht, das sie womöglich ihrer Freundin nicht das gleiche bieten könne wie ein Mann.

Alle Live-Aktivitäten der Band mussten natürlich wegen der Pandemie bis auf Weiteres auf Eis gelegt werden.

Get JealousHolidays (Official Video)

Titelbild: Get Jealous | (c) Celina Veenendaal

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