Duisburg trifft Köln, Stresstest treffen Ravaged, Hardcore, Punk und D-Beat treffen auf Crust, Metal und Punk.

Zwei Bands, zwei Feuerwerke, acht Lieder, vier auf jeder Seite, dazu vier beteiligte Labels (Sengaja Records, Raccoone Records, Violent Heartbeat, Wildsau Records). Weitere Zahlenspiele gefällig? Drei Lieder mit deutschen, fünf mit englischen Texten und so weiter und so fort.

Während Stresstest gegen Datenspeicherung und §218 und §219 anspielen, sowie für DIY, haben Ravaged etwas gegen Sexismus und den leitenden Polizeidirektor Hamburg Hartmut Dudde zu sagen und stellen außerdem die philosophische Frage nach dem Weg und dem Ziel im Labyrinth des Lebens. Acht Lieder, Acht Mal etwas zu sagen. Das ist Punk.

Stresstest sind musikalisch etwas reduzierter und punkiger als Ravaged, bei denen an vielen Stellen wieder die langatmigen Metal-Parts auftauchen. Eigentlich erstaunlich bei einer Durchschnittsliedlänge von ungefähr 01:12. Die vier Lieder auf der Ravaged-Seite sind insgesamt etwas ausgefeilter und abwechslungsreicher und von Sekunde Eins mit Hass gefüllt.

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