Diese Lässigkeit, dieser Charme, die Notwendigkeit der Kompositionen durch Erfahrung machen “Fade” fasst zu einem Coming of Age Soundtrack für Generationen.

28 Jahre und ein Dutzend Alben gibt es das Trio und keines ihrer Alben klingt wie das vorherige. Sie sind die ungekrönten Könige des Indierock. Meist werden sie in einem Atemzug mit Sonic Youth genannt, was ihnen nicht gerecht wird.

Fade ist nun das Album mit der kryptischen Zahl 13. “Ohm” beginnt als längstes Stück der Platte, tausendmal schöner als The Black Keys oder Eels, verschmilzt hier ganz locker Happiness und Noise.

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“Is that enough” wandelt zwischen Neil Young und College Rock und lässt vorweg musikalisch den Sommer beginnen. Besonders “Stupid Things” das geisterhaft, skizzierte Lied das sich über einen Beat fortbewegt und urplötzlich endet um von “I’ll be around” abgelöst zu werden, dessen Purismus sofort zum verweilen auf samtweichen Gras einlädt. Der Krach bleibt draussen und schafft fragile Hymnen.

Diese Lässigkeit, dieser Charme, die Notwendigkeit der Kompositionen durch Erfahrung machen “Fade” fasst zu einem Coming of Age Soundtrack für Generationen. “Before we run” leitet uns dann unbewusst aus unserer Jugend in eine zeitlose Realität, in der es kein Anfang und kein Ende gibt. Fade, fade away.

1. Ohm
2. Is That Enough
3. Well You Better
4. Paddle Forward
5. Stupid Things
6. I’ll Be Around
7. Cornelia and Jane
8. Two Trains
9. The Point Of It
10. Before We Run

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