Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling haben durch den Kinostart am 05. März eine neue Dimension erleben dürfen.

Vö: 13.03.2020StaatsaktCD kaufen

Das Känguru und der Kleinkünstler als Leinwand Helden. Ob das funktioniert, sollen Filmkritiker:innen beurteilen, denn hier geht es um den Soundtrack zum Film.

Dieser umfasst 21 Musikstücke und David Hasselhoff. Diesen ausgeklammert (gab es im Buch nicht irgendwann mal etwas mit Kurt Cobain und David Hasselhoff?), bereichern außerdem die Arbeitsgruppe Känguru, Michael Krebs & die Pommesgabeln des Todes, Meute mit einem Live-Song und Niki Reiser den Soundtrack.

Während die Arbeitsgruppe Känguru mit gut gemeinter Unterhaltungsmusik den Soundtrack eröffnen, hier und da kommentiert vom Känguru persönlich, bekommt man von Niki Reiser echte Filmmusik serviert, diese ist gespickt mit Filmzitaten und wandert von Westernsound bis zu Kriminalfilmakustik. Äußerst spannend auf jeden Fall. Das Niki Reiser, der Schweizer Musiker, die Musik zu den Känguru-Chroniken komponiert, ist kein Zufall. Denn bereits seit 1986 macht eben dieser die Musik zu den Filmen von Dani Levy, der wiederum der Regisseur ist. Da war Marc-Uwe Kling gerade vier Jahre alt.

Ein wirkliches Konzept kann ich zumindest nicht hinter dem Soundtrack finden, was ich ein wenig schade finde. Ansonsten finde ich vor allem den Teil von Niki Reiser sehr interessant.

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