Hier wird etwas auf den Punkt gebracht, das man zuerst gar nicht bemerkt. Subtiler Indierock der über 12 Jahre reifen konnte und uns das hier nicht vorenthalten will. Ein Kleinod deutschsprachiger Musik. Für Tiere Namen?

Die Musik hat an Farbvielfalt gewonnen und einer gewissen Rauheit die gerade dem Opener im Finale die Kante gibt. Dasein und Abschied sind die alles beherrschenden Themen. Besonders gelungen wenn den Kölnern in Alles bleibt am Ende die Worte fehlen und der Ausklang mehr sagt als jede Silbe.

Die Wahrheit nur im Augenblick und ich wandere dazwischen heisst es im Blick dazwischen mit schwebender akustischer Untermalung. So hat seit Peter Licht kein anderer ernste Momente in Leichtigkeit verpackt. Da bedarf es zum Schluss doch noch mal ein “Epic Moment” wie Monster, um den letzten Anstrich dunkler zu gestalten und ab Minute 3:19 endlich loszulassen. In sich weit lässt die Sonne doch wieder scheinen über einer Hoffnung von Album das sich gekonnt zwischen Delbo, Klez.e und Kante einreiht ohne es zu merken.