Man bekommt fast Gänsehaut, wenn man sich den Opener „Of Matter – Proxy“ anhört. Der neue Sänger der Band, Ashe O’Hara, passt stimmlich ausgezeichnet zum Sound der britischen Progressive-Metal-Band TesseracT.

Von sanften, weiten Akkorden bis zum Stakkato, den synkopierten Riffen der verzerrten Gitarre und Ashes Gesang, TesseracT weiß zu verzaubern.

Jedes Mitglied der Band sticht heraus. Drummer Jay Postones beeindruckt durch Genauigkeit und beinahe oktopusähnlicher Unabhängigkeit seiner Gliedmaßen. Bassist Amos Williams bringt gleichermaßen Einfachheit und Komplexität unter einen Hut, stellenweise hört man den Einfluss des Funks. Die Gitarristen Acie Kahney und James Monteith schaffen einen fantastischen Mix aus tiefem Geschrummel und hoher Leadgitarre. Interessant ist auch der Einsatz des Saxophons, welches einem in den Songs „Of Reality – Calabi-Yau“ und „Of Energy – Embers“ begegnet.

Die Produktion ist durchaus gelungen. Der Mix kommt dynamisch und vielschichtig daher.

TesseracT könnte als King Crimson des 21. Jahrhunderts gewertet werden; mühelos werden Taktarten und wunderschöne Melodien mit regelmäßig wandelnder Dynamik verwendet, um epische, faszinierende Stücke zu erschaffen. Sie scheuen sich auch nicht, Elemente anderer Genres zu verwenden, um ihre Songs aufzupeppen.

Zum Fazit kann ich nur eines sagen: Ein makelloses Album, welches man wieder und wieder hören kann.

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