Mikael Åkerfeldt und Steven Wilson, zwei der kreativsten Musiker unserer Zeit veröffentlichen unter Storm Corrosion ihre erste gemeinsame Arbeit.

Ein Album das sich von dem vorherigen Weg der beiden Protagonisten wegbewegt und neue Wege eröffnet. Für die Macher und den Hörer gleichermaßen.

“Drag Ropes” der düstere Opener klingt noch nach Opeth wenn Mikael Akerfeldts Gesang einsetzt und schwebt mit psychedelischen Sequenzern und folkigen Gitarren in nicht fassbare Bereiche.

Zweistimmiger Gesang und verquere Rhythmen enden in klassischen Motiven. Zeitlos und intensiv.

Storm Corrosion erzeugen eigenartige Soundcollagen und zitieren dabei den Musikfundus der letzen 40 Jahre. Wenn sie im Titeltrack den Folk zelebrieren und ihn in cinemascopeartige Konstrukte giessen, wird klar, dass es um mehr als nur leicht nachvollziehbare Songs geht. Akzente setzen, Möglichkeiten ausschöpfen. Keine Note zu viel, puristisch und doch avantgardistisch. Das Album bietet eine Grundstimmung in der die subtilen Segmente hervorstechen sollen.

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