Hinter diesem Projekt , verbergen sich erfahrene Musiker aus der Gegend LA’s und SF. Cedric Bixler (The Mars Volta) und Christian Eric Beaulieu (Mitglied der Acid Punk Extremisten Triclops) gründeten Anywhere 2010. Mittlerweile besteht das Projekt noch aus der Basslegende Mike Watt (Minutemen/ Firehose), Rachel Fannan (Ex-Sleepy Sun) und Toshi Kasai (Big Business). Anywhere bezeichenen ihren Stil als Eastern Acoustic Punk.

2012 ist Cedric Bixler’s Jahr. At the Drive-In Reunion. Neues The Mars Volta Album und nun dieses Projekt. Zunächst sollte man erwähnen das Mr. Bixler auf dieser Platte, Drums und Vocals übernimmt. Der Grundtenor ist rein akustisch, allerdings weit entfernt von „Sounds of Silence“ a la Simon & Garfunkel. „Pyramid Mirrors“ eröffnet mit Sequenzer Geräuschen und indischen Tablas bevor die punkigen Drums und die flamenco-artige Gitarre einsetzt. Ein reines Instrumentalstück. „Rosa Rugosa“ überzeugt mit Rachel Fannings grossartiger Stimme und flirrenden und treibenden Instrumentalparts.

Manchen mag das psychedelisch zu verschwurbelt sein aber die Musik hat Struktur und tolle Melodien. In „Dead Golden West“ klingt das nach Six Organs of Admittance meets Paco de Lucia und irgendwie passt das Artwork zu dieser exotischen aber nicht all zu experimentellen Musik. Die betörende Mischung aus katalanischem Temperament des Flamenco , punkigen Drums und psychedelischen Vocals hört man nicht jeden Tag. El Condor Pasa – Core für tanzwütige, fiebrige Sommernächte. Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren!!

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