Was für eine Reise. Nachdem ich neun Stunden im Zug saß, traf ich mich mit Markus von OCV am Westbahnhof in Wien. Wir kamen ungefähr zeitgleich dort an und wurden von Eyup und Reini mit dem Bandbus abgeholt. Nachdem ich eingestiegen war, sagte Reini: ,,Denise, Herzlich Willkommen auf Tour!“ und so fuhren wir mit dem Bus durch Wien, um einige Dinge zu besorgen, die für den Auftritt gebraucht wurden und meine Sachen in meine Gastwohnung zu bringen. Dabei erlangte ich eine vage Vorstellung davon, wie man sich auf Tour Stunde um Stunde in diesem Bus fühlt. Als alles erledigt war, fuhren wir zum Museumsquartier, in dem das Cafe Leopold liegt, damit die Jungs ausladen und alles für den Abend vorbereiten konnten. Ich nutzte die Zeit bis zum Konzert damit, gemeinsam mit den beiden anderen deutschen Gästen in die Wohnung zu fahren, um etwas zu essen und uns auf den Abend einzustimmen. Gegen 22:30 machten wir uns auf den Weg zurück zum Cafe Leopold im Museumsquartier.

Als Erstes wurde die Dokumentation Poets of Sound gezeigt, die von Eyup auffallend gut produziert war und einen kurzen Einblick in das Schaffen der Musiker gewährt hat. Besonders bewegt hat mich die innige Beziehung zwischen Sebastian und Reinhard, die nicht nur Brüder, sondern auch beste Freunde sind.

EloNer ist ein wahrer Entertainer. Der Singer- und Songwriter entführte das Publikum auf eine musikalische Reise und auch wenn er nicht jeden Ton perfekt trifft, so überzeugt er durch seinen Charme und seinen eigenen, charakteristischen Stil.

Devin Graves spielte ein exklusives Akustikset und seine Stimme und sein Stil erinnerten mich direkt an Jack Black. Wie es der Zufall so will, spielte er als letzten Song Tribute von Tenacious D. Wusste ichs doch.

Dann waren Our Ceasing Voice an der Reihe. Sie schafften es innerhalb weniger Minuten, alle Leute um mich herum und mich selbst zu begeistern. Sie haben eine unglaublich qualitativ hochwertige und ansteckende Art zu spielen. Allein für diesen Auftritt war es die Wienreise wert. Als letzten Song spielten sie Afterglow und im Hintergrund lief das neue Musikvideo dazu. Ich fand es richtig gut gelungen und es passte perfekt in das Gesamtkonzept des Auftritts. Anschließend holten die Jungs alle Leute auf die Bühne, die an dem Video beteiligt waren und ließen sich vom Publikum gebührend feiern.

Sun Glitters brachte im Anschluss die Leute zum tanzen, aber leider konnte ich es nicht bis zum Ende verfolgen, weil die Müdigkeit durch die lange Fahrt und stetiger Bierkonsum ihren Tribut zollten und ich nur noch schlafen wollte.

Einen riesen Dank an Sebi, Eyup, Reini und Pago. Durch eure Gastfreundschaft habt ihr mir das Alles ermöglicht und ich hab euch sehr ins Herz geschlossen.

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